Dritter gegen den Ersten

Keine "große Schnauze" in Augsburg vor Topspiel

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Alexander Esswein (l.) sorgte für den Augsburger Last-Minute-Erfolg in Köln.

München - Eine richtig ernst gemeinte Kampfansage traute sich dann doch keiner zu. „Wir haben ja schon bewiesen, dass wir auch die Bayern ärgern können“, sagte Tobias Werner mal ganz vorsichtig.

Vielmehr kam von Seiten des FC Augsburg aber nicht – und das vor so einem Topspiel!

Wenn der bayerische Schwabenklub am Samstag den Rekordmeister empfängt, dann spielt der Dritte gegen den Ersten. Und dieser Dritte hat das letzte Derby auch noch gewonnen: mit 1:0, wie Werner wusste. Das Problem dabei: Der FC Bayern war da schon Meister, und die sieben Bundesliga-Duelle zuvor gingen bei einem Torverhältnis von 16:2 alle an die Roten. Da kann man schon verstehen, dass der FCA den Lautsprecher im Spind lässt.

„Wir sind der FC Augsburg, wir sind euphorisch-bodenständig“, sagte Werner weiter und stellte klar: „Wenn der Trainer irgendwann neue Ziele vorgibt, werden wir sie umsetzen. Aber von uns Spielern wird keiner eine große Schnauze haben.“

Reuter: Wir lassen Weinzierl nicht gehen

Trainer Markus Weinzierl hatte aber genau das zunächst nicht vor, bezeichnete den FCB als „haushohen Favoriten“. Aber, immerhin: „Wir haben keine Angst und lassen uns keine Angst machen“, so der Augsburger Coach.

Nach dem 2:1-Sieg in Köln und dem vierten Erfolg in Serie, was einem Rekord in Augsburg entspricht, tänzelten die Spieler durch die Katakomben im Stadion, aus der Kabine ertönte ein lauter Freudenschrei. So gut wie im Moment lief es in Liga eins noch nie für die Augsburger. Einer der Gründe: Trainer Weinzierl.

„Es braucht keine Anfrage zu kommen. Er hat einen langfristigen Vertrag bis 2017. Es gibt keine Ausstiegsklausel!“, stellte Manager Stefan Reuter vorsichtshalber im Sport-1-Doppelpass klar. Das klang dann schon eher ein bisschen nach Kampfansage…

mic

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