Lazarett lichtet sich - Thiago bald fit

Darum ist der FC Bayern einsame Spitze

München - Kaum sieben Spieltage gespielt, und schon muss die Bundesliga wieder das Fernglas zücken. Der FCB marschiert, die Konkurrenz schwächelt. Und das Lazarett lichtet sich. Auch Thiago ist bald wieder fit.

Der Abstand zwischen den Roten und dem Rest wird immer größer. Vor allem die üblichen Verdächtigen sind alles andere als sauber in die neue Saison gestartet. Der BVB steht nach vier Pleiten aus sieben Spielen auf dem 13. Tabellenplatz und hinkt bereits jetzt zehn Punkte hinter dem Rekordmeister her. Leverkusen steht auf Platz vier, kam aber gegen Paderborn nicht über ein 2:2 hinaus. Stellt sich also die Frage: Wer soll Bayern überhaupt stoppen? Bereits im Oktober droht die Bundesliga zur Langweilliga zu werden…

Dafür reicht auch schon ein Blick auf die direkten Bayern-Verfolger. Auf Platz zwei steht die TSG 1899 Hoffenheim, dahinter hat sich Gladbach angesiedelt. Zwei Mannschaften, die zwar „nur“ vier Punkte von den Münchnern entfernt sind, das Tempo der Roten auf Dauer aber wohl nicht mithalten werden. Klar, die Bayern selbst wollen davon herzlich wenig wissen. Die Bosse vermeiden Aussagen über die Konkurrenz, man verweist lediglich darauf, dass man es ja „bisher ganz gut gemacht hat“, wie Manuel Neuer nach der 4:0-Gala gegen Hannover mit einem Grinsen zum Besten gab. Der Keeper weiß: Nach der Länderspielpause werden die Bayern noch besser.

Der Grund: So langsam lichtet sich auch das bis dato prall gefüllte Lazarett an der Säbener Straße. Edelkicker Thiago ließ durchblicken, dass sein Innenbandriss im Knie so gut wie ausgeheilt ist und er wohl am 18. Oktober gegen Bremen wieder erste Minuten bekommen könnte. Auch Franck Ribéry erholt sich von seinen Wehwehchen an der Patellasehne und wird demnächst wieder mit von der Partie sein. Lediglich bei Bastian Schweinsteiger (Patellasehnenprobleme) und Holger Badstuber (Sehnenriss) wird es wohl noch eine Weile dauern, die Konkurrenz ist aber auch so mehr als bedient. Zumal sich auch Robert Lewandowski an das FCB-Spiel gewöhnt hat und auch wieder knipst.

Wie übermächtig der FCB momentan ist, wird derzeit bei so gut wie jeder Partie auf dem Feld sichtbar. Kaum ein Kontrahent traut sich, den Roten mit spielerischen Mitteln entgegenzutreten, sondern verschanzt sich in der eigenen Hälfte und hofft, mit dem ein oder anderen Konter gefährlich zu werden. Kein Aufbäumen, kein Risiko – das sieht auch Arjen Robben so: „Hannover hat sich hauptsächlich hinten rein gestellt und man hat gesehen, dass das nicht gut ist.“ Einzige Hoffnung für die Rivalen: Im Herbst 2011 lag der BVB immerhin acht Zähler hinter den Bayern, wurde am Schluss aber trotzdem deutscher Meister.

tz

Rubriklistenbild: © MIS

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