Bayern laut Berater heiß auf Mini-Ronaldo

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Lucas Ocampos (r.) im Dress der argentinischen U17

München - Die Scouts des FC Bayern sind weit über die Grenzen Europas hinaus unterwegs - und jetzt offenbar am anderen Ende der Welt fündig geworden. Doch es gibt da gleich mehrere Probleme.

Beim argentinischen Zweitligisten Atlético River Plate flitzt ein junger Mann namens Lucas Ocampos über den Platz. Der Bubi ist 17 Jahre alt, spielt auf der Position des Linksaußens und ist Nationalspieler in Argentiniens U17 (acht Einsätze). "Jeder will wie Messi sein, aber Ronaldo ist der, den ich mag. Ich versuche, ihn zu imitieren."

Gemeint ist übrigens der Real-Star Cristiano Ronaldo, nicht der übergewichtige Brasilianer. Der "Mini-Ronaldo" hat viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen - auch weit über die Grenzen Südamerikas hinaus. Laut der argentinischen Zeitung Ole hat River Plate eine 16-Millionen-Euro-Offerte für Ocampos abgelehnt, deswegen wolle der FC Chelsea nun 17 Millionen bieten. Weitere Interessenten laut verschiedenen Medienberichten: der FC Liverpool, Manchester United, Manchester City - und der FC Bayern.

Die schönsten Fußballer der Welt - oben ohne!

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Brasilianer tun einiges für ihren Body - so auch Marcelino © dpa
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Zum Schluss noch einmal die beiden Frauenlieblinge schlechthin: David Beckham © dpa
Und Cristiano Ronaldo! © AP
Mehr Ronaldo - zum Genießen! © Getty
Mehr Ronaldo - zum Genießen! © AP
Mehr Ronaldo - zum Genießen! © dpa
Mehr Ronaldo - zum Genießen! © dpa
Daumen hoch! © dpa

Offenbar hat das auch sein Berater bestätigt. Es habe in den letzten Tagen Bemühungen "von Bayern München und Manchester City gegeben, aber es sind noch andere Clubs an seinen Diensten interessiert", sagte Pablo Sabbag Berichten zufolge einer argentinischen Zeitung.

Doch es gibt einige Haken an der Geschichte: Dass der FC Bayern knapp 20 Millionen Euro für einen 17-Jährigen auf den Tisch legt, scheint eher unwahrscheinlich. Und: River Plate will den Spieler gar nicht loswerden. Der Traditionsklub strebt den direkten Wiederaufstieg an. "Wir werden keinen Spieler mehr verkaufen, bis wir wieder in die erste Liga aufgestiegen sind."

Auch an eines werden sich die Bayern-Verantwortlichen erinnern: Mit Südamerika-Direktimporten haben sie in jüngerer Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen gemacht. Breno, José Ernesto Sosa und Julio dos Santos waren Verlustgeschäfte. Deswegen wurden zuletzt aus der Südamerika-Fraktion eher Kicker wie Rafinha und Luiz Gustavo verpflichtet, die bereits an Europa gewöhnt sind und die Akklimationsphase anderswo längst abgeschlossen haben.

al.

Die Legionäre der Bayern aus den vergangenen 30 Jahren

In den vergangenen 30 Jahren streiften sich zahlreiche "Legionäre" das Trikot des FC Bayern über. Sehen Sie hier im Überblick, wieviele Spieler aus den verschiedenen Nationen seit der Saison 1981/82 an der Säbener Straße angestellt waren. Die Rangliste führt Brasilien mit zehn Spielern an. Mit eingerechnet ist dabei schon Neuzugang Rafinha. © Sampics
Brasilien (10): Breno, Luiz Gustavo, Lucio, Zé Roberto, Giovane Elber, Paulo Sergio (Bild), Jorginho, Mazinho, Bernardo, Rafinha , Dante © Getty
Niederlande (6): Arjen Robben, Edson Braafheid, Mark van Bommel, Roy Makaay (Bild), Jan Wouters, Raymond Victoria © Getty
Frankreich (6): Franck Ribéry, Willy Sagnol, Valerien Ismael, Bixente Lizarazu, Alou Diarra, Jean-Pierre Papin (Bild) © Getty
Italien (4): Luca Toni, Massimo Oddo, Antonio di Salvo, Ruggiero Rizzitelli (Bild) © Getty
Dänemark (4): Brian Laudrup, Allan Nielsen, Lars Lunde, Sören Lerby (Bild rechts) © Getty
Kroatien (4): Danijel Pranjic, Ivica Olic, Robert Kovac (Bild), Niko Kovac, Mario Mandzukic © Getty
Ghana (3): Sammy Kuffour (Bild), Emanuel Bentil, Christian Saba © Getty
Schweden (3): Patrik Andersson (Bild), Nisse Johansson, Johnny Ekström © Getty
Iran (3): Ali Karimi, Vahid, Hashemian, Ali Daei (Bild) © Getty
Türkei (3): Hamit Altintop, Mehmet Ekici, Berkant Göktan (Bild) © Getty
Belgien (3): Daniel van Buyten, Jean-Marie Pfaff (Bild ganz links), Robert Dekeyser © Getty
Österreich (3): David Alaba, Stefan Maierhofer (Bild), Harald Cerny © Getty
Schweiz (2): Ciriaco Sforza, Alain Sutter (Bild), Shaqiri © Getty
Bosnien-Herzegowina (2): Hasan Salihamidzic (Bild), Zvejzdan Misimovic © Getty
Peru (2): Claudio Pizarro, Paolo Guerrero (Bild) © Getty
Paraguay (2): Julio dos Santos, Roque Santa Cruz (Bild) © Getty
Argentinien (2): Martin Demichelis, José Ernesto Sosa (Bild) © Getty
Wales (1): Mark Hughes © Getty
Ukraine (1): Anatoli Timoschtschuk © Getty
Island (1): Asgeir Sigurvinsson (hier rechts im Dress des VfB Stuttgart) © Getty
Bulgarien (1): Emil Kostadinov © Getty
Kolumbien (1): Adolfo Valencia © Getty
Norwegen (1): Erland Johnsen © Getty
Schottland (1): Alan McInally © Getty
Guinea (1): Pablo Thiam © Getty
Polen (1): Slawomir Wojciechowski © Getty
Sambia (1): Andrew Sinkala © Getty
Tschechien (1): David Jarolim © Getty
Jugoslawien (1): Radmilo Mihajlovic © Getty
USA (1): Landon Donovan © Getty
Japan (1): Takashi Usami (auf Leihbasis) © ap
Kamerun (1): Louis Ngwat-Mahop © Getty
England (1): Owen Hargreaves © Getty
Russland (1): Alexander Karataev (kein Bild vorhanden) © sam

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