Stürmer äußert sich in der Tagesschau

Mehrere Top-Klubs an "Fluthelfer" Mandzukic dran

Dieses Bild von Mario Mandzukic inmitten einiger Fluthelfer wurde auf einer Facebook-Fan-Seite gepostet.

München - Nachdem Mario Mandzukic nicht für das Pokal-Endspiel nominiert worden war, reiste er direkt in seine kroatische Heimat. Nun ist auch klar, warum. Für seine Zukunft ergeben sich offenbar mehrere attraktive Optionen.

Viel wurde gewettert über das Verhalten von Mario Mandzukic: Nachdem Coach Pep Guardiola ihn nicht für den Kader für das Pokal-Endspiel gegen Borussia Dortmund nominiert hatte, reiste der Stürmer vorzeitig in seine kroatische Heimat. Mangelnder Teamgeist wurde dem 27-Jährigen vorgeworfen: Anstatt mit seinen Teamkollegen mitzureisen und sie in Berlin bei dem eminent wichtigen Spiel gegen den Erzrivalen zu unterstützen (und anschließend natürlich auch den Double-Sieg zu feiern), zog es Mandzukic vor, in der Heimat in vertrauter Umgebung zu schmollen und sich seinem Frust hinzugeben - so lautete der allseits verbreite Vorwurf.

"Ich will ein Zeichen setzen und helfen, wo ich kann"

Doch Fotos auf Facebook, die ihn in Gunja zeigen - einem Ort zirka 90 Kilometer südlich von seinem Geburtsort Slavonski Brod am Fluss Save gelegen - werfen nun ein ganz anderes Licht auf die Sache: In seiner Heimat Kroatien überschwemmte der Fluss Save mehrere Dörfer, in Bosnien-Herzegowina mussten etwa 11.000 Menschen vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden. Etwa ein Viertel der 3,8 Millionen Einwohner des Landes ist Behördenangaben zufolge von den Überschwemmungen betroffen. Hunderte Erdrutsche sorgten für zusätzliche Zerstörung. Und Mandzukic ist vor Ort, um zu helfen!

"Ich will ein Zeichen setzen und helfen, wo ich kann. Wenn ich spiele, jubeln uns diese Menschen zu. Jetzt ist es an uns, ihnen unsere Anteilnahme zu zeigen", sagte der Angreifer gegenüber verschiedenen Fernsehsendern. In der "Tagesschau" am Montagabend war Mandzukic mit folgenden Worten zu hören: "Ich möchte auch andere bitten, so viel wie möglich zu helfen. Das Ganze hier ist verrückt, wenn man es mit eigenen Augen sieht. Ich weiß wirklich nicht, was ich sagen soll."

Ob Mandzukic während seines Einsatzes in der Heimat auch schon an seiner persönlichen Zukunft feilt? In München wird sie wohl nicht liegen, obwohl sein Vertrag noch bis Ende Juni 2016 läuft. Guardiola soll ihm bereits alles Gute und viel Erfolg bei seinem nächsten Klub gewünscht haben. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge erklärte, er warte auf ein Zeichen von Mandzukic-Berater Ivan Cvjetkovic: "Wenn er gehen möchte, dann muss er oder sein Berater uns das mitteilen."

Über ein angebliches Tauschgeschäft mit dem FC Chelsea wurde bereits mehrfach berichtet: Abwehrspieler David Luiz soll zu den Bayern kommen, Mandzukic im Gegenzug künftig für die "Blues" auflaufen. Doch offenbar sind zwei weitere englische Topklubs am Torjäger interessiert. Die "Daily Mail" will erfahren haben, dass auch der FC Arsenal und Manchester Uniteds neuer Coach Louis van Gaal die Fühler nach dem Kroaten ausgestreckt haben. Die italienische "Tuttosport" bringt neben "Dauerinteressent" Juventus Turin auch die spanischen Topvereine Real Madrid und FC Barcelona ins Spiel. Offenbar hat Mandzukic die große Auswahl ...

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dh

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