Rekordsummenflop, Hobbygolfer, Brasilien-Experiment

Abschreckende Beispiele für Mario Götze

Mario Götze
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Wie wird es Mario Götze in seinem vierten Jahr beim FC Bayern ergehen?

München - Mario Götze will sich bei Bayern nicht abschieben lassen – Lothar Matthäus findet es gut, doch es gibt prominente abschreckende Beispiele

Mario Götze sagt, er möchte seinen Vertrag bei Bayern erfüllen. Ob es wirklich so weit kommt? Mit seinen 23 Jahren und bei seinem Talent wäre ein Jahr zwischen Bank und Tribüne nichts, mit dem man in seinem Lebenslauf punkten kann. Und danach sähe es – Stand heute – aus, denn der Verein ließ durchsickern, dass auch Trainer Carlo Ancelotti für Götze keine große Rolle reserviert.

„Respekt vor der Entscheidung“, sagte Lothar Matthäus im „Express“ über Götzes Widerstand dennoch, „endlich wehrt er sich, endlich fährt er die Ellbogen aus und lässt sich nicht einfach so abschieben. Darauf habe ich lange gewartet.“ Bei den Bayern sehen sie die Sache freilich anders. Nicht zuletzt, weil man gerne das üppige Jahressalär von Götze (geschätzt 12,5 Millionen Euro) sparen würde. In der Vergangenheit gab es das schon einige Male, dass sich Spieler dafür entschieden, ihre Verträge auszusitzen. Am Ende verloren immer beide Seiten: Klub und Profi.

Karl Del’Haye: Der Stürmer gilt bis heute als Inbegriff des Bayern-Winkelzugs, die direkte Konkurrenz durch Abwerbung gezielt zu schwächen – und auch als Inbegriff dafür, dass so ein Winkelzug nur ein

Teilerfolg sein kann: Gladbach wurde zwar schwächer, aber Bayern wegen Del’Haye nicht stärker. Als er 1980 kam, für die damalige Rekordablöse von 1,265 Millionen Mark, war er gerade Europameister geworden und hatte mit Gladbach drei Meisterschaften sowie zwei Europapokalsiege gefeiert. „Wenn du hier nicht Stammspieler wirst, erschieße ich mich“, sagte ihm Uli Hoeneß zum Einstand. Nur ein Jahr später, gleich am ersten Trainingstag, sagte der damalige Manager zu Del’Haye, er solle gefälligst nicht jedes Angebot ablehnen: „Beim Trainer spielst du keine Rolle mehr.“ Del’Haye war Großverdiener, 300 000 Mark, und er blieb trotz allem bis 1985. Bilanz: 74 Einsätze, sieben Tore. Im letzten Jahr durfte er genau null Mal ran. „Beim FC Bayern ist der Mensch ein Nichts, solange er sportlich nicht unantastbar ist“, lautete das Fazit des ersten Rekordsummenflops der Münchner Geschichte.

FC Bayern

Thomas Berthold: Auf den ersten Blick machte der Einkauf des Weltmeisters von 1990 Sinn. Als er 1991 vom AS Rom kam, sollte er

Klaus Augenthaler als Libero beerben. Doch es passte nie. Bereits beim ersten nennenswerten Test, einem 0:0 gegen den TSV 1860, schimpfte der Löwe Walter Hainer: „Was der Berthold gespielt hat, war eine Frechheit, der hat ja nicht mal geschwitzt.“ Auch in der Folge erweckte der Routinier nie den Eindruck, sich reinzuhängen. Den versprochenen Libero-Posten verlor er an den aufstrebenden Christian Ziege, den Job als rechter Verteidiger verrichtete er nur unter Protest, und nach einem Zerwürfnis mit Trainer Erich Ribbeck war sein Platz auf der Tribüne. Der damalige Schatzmeister Kurt Hegerich nannte Berthold einmal spöttisch „Deutschlands bestbezahlten Golfprofi nach Bernhard Langer“. Berthold sagte später mal, er wolle über Ribbeck „nicht viel sagen. Außer, dass er der schlechteste Trainer ist, den ich jemals gesehen habe“. Berthold brachte es bis zum Abschied 1993 auf 30 Einsätze und ein Tor.

Wer bleibt wie lang? So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Tom Starke: 2018 © AFP
Arjen Robben: 2018 © AFP
Franck Ribéry: 2018 © AFP
Rafinha: 2018 © AFP
Sven Ulreich: 2018 © MIS
Arturo Vidal: 2019 © dpa
James Rodriguez: ausgeliehen bis 2019 © MIS
Juan Bernat: 2019 © AFP
Sandro Wagner: 2020 © sampics / Stefan Matzke
Sebastian Rudy: 2020 © MIS
Joshua Kimmich: 2020 © MIS
Manuel Neuer: 2021 © AFP
Jerome Boateng: 2021 © AFP
Robert Lewandowski: 2021 © AFP
Mats Hummels: 2021 © sampics
Javi Martinez: 2021 © AFP
Thomas Müller: 2021 © AFP
David Alaba: 2021 © AFP
Thiago Alcantara: 2021 © AFP
Renato Sanchez: 2021 (derzeit ausgeliehen bis 2018 an Swansea City) © sampics
Niklas Süle: 2022 © MIS
Corentin Tolisso: 2022 © MIS
Kingsley Coman: 2023 © MIS

Mazinho: Der Brasilianer wäre unter Umständen auch zu einem teuren Tribünengast geworden, doch als er 1994 zum Saisonstart nach 34

Minuten ausgewechselt wurde, zog er doch endgültig einen Schlussstrich, er ging nach Japan. Seine Bayern-Vita liest sich so oder so kurios: 1991 war er neben Bernardo der erste südamerikanische Direkt-Import. Zuvor hatte man bei Bebeto und Romario den Kürzeren gezogen, die beiden wurden Weltstars. Bernardo ging bereits nach vier Monaten zurück, der Stürmer Mazinho versuchte sich bis zum Winter 1994, dann wurde er an den FC International Porto in seiner Heimat verliehen, nach elf Treffern in 49 Spielen. Das Kapitel galt für viele als beendet, doch im Sommer stand er plötzlich wieder auf der Matte, er hatte ja noch einen Vertrag. „Nun werde ich angreifen – Giovanni Trapattoni setzt auf mich“, sagte er. Das sah der Italiener, der neu gekommen war, aber anders.

Es könnte bei Götze ähnlich laufen. 

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Super, super! So super waren Peps Superlative

Pep Guardiola, FC Bayern München
Pep Guardiolas Zeit beim FC Bayern war eine voller Superlative - nicht nur auf dem Platz. Pressekonferenzen und TV-Interviews ohne "super, super"- oder "top, top, top"-Huldigungen bleiben absolute Ausnahmen. Wir haben die besten Lobhudeleien des Katalanen gesammelt. © MIS
Pep Guardiola, Thiago, Matthias Sammer, FC Bayern München
Schon zu Beginn seiner dreijährigen Amtszeit an der Säbener Straße provoziert Pep die Bayern-Bosse. Angesichts der Verpflichtung Mario Götzes, der zeitgleich mit Guardiola seine Zelte bei den Roten aufschlägt und nun wohl auch wieder abbrechen wird, fordert der neue Trainer: "Ich habe zu Karl-Heinz Rummenigge und Matthias Sammer gesagt, Mario Götze ist ein super, super Spieler. Aber ich brauche Thiago. Thiago oder nix! Er ist ein super, super Spieler!" © dpa
Mario Mandzukic, Pep Guardiola, FC Bayern München
Deutlich kürzer hält es ein anderer "Super-Mario" unter dem Katalanen aus. Mandzukic kehrt dem FC Bayern schon nach einem Jahr unter Guardiola den Rücken. Dabei adelt der Trainer ihn in der Vorbereitung der Saison 2013/2014 auch als "super, super Spieler". © sampics / Stefan Matzke
Pep Guardiola, FC Bayern München
Sich selbst nimmt Pep dagegen nicht so wichtig. Die anfänglichen Lobeshymnen in den Medien bremst er schon wenige Wochen nach seiner Amtsübernahme ein: "Ich bin doch ein normaler Trainer, kein super, super Trainer. Ich bin erst sechs, sieben Wochen hier. Ich bin nur 42 Jahre und nur fünf Jahre Trainer." © dpa
Philipp Lahm, Pep Guardiola, FC Bayern München
Für seinen Kapitän findet er nur warme Worte. "Philipp Lahm ist für mich der intelligenteste Spieler, den ich je in meiner Karriere trainiert habe", sagt Pep im Spätsommer 2013 über das Eigengewächs aus München: "Ich bin froh, hier zu sein, nur weil ich ihn trainieren darf. Er ist auf einem anderen Niveau." © dpa
Holger Badstuber, Pep Guardiola, FC Bayern München
In der Sommervorbereitung 2014 bestaunt Guardiola Pechvogel Holger Badstuber im Training und säuselt Co-Trainer Hermann Gerland zu: "Wir haben zwei überragende Spieler, Innenverteidiger, immer in der Saison gehabt. Aber Badstuber ist besser. Er ist der beste Spieler, den ich je hatte!" Peps persönliches Pech: Die Kollegen von FCB.tv hören ganz genau hin - das Loblied wird von anderen Medien natürlich begeistert aufgegriffen. © dpa
Sebastian Rode, Pep Guardiola, FC Bayern München
Vor Guardiolas zweiter Saison beim FC Bayern kommt Sebastian Rode neu ins Starensemble. Bis November 2014 avanciert der Ex-Frankfurter scheinbar zum Wunschspieler des Trainers, der jubelt: "Er ist mein 'favourite player' in der Mannschaft. Er will immer, will sich immer verbessern, klagt nicht, hilft der Mannschaft und ist ein super Spieler für mich." In der abgelaufenen Spielzeit ist Rode jedoch nur noch 'favourite player' für die Bank oder Tribüne. © MIS
Dante, Pep Guardiola, FC Bayern München
Mit diesem Satz im Frühjahr 2015 lässt Guardiola besonders aufhorchen - adressiert ist er übrigens an einen Bankdrücker: "Ich hätte gern 1000 Dantes in meinem Team!" Liegt's vielleicht eher an der Frisur? Auf jeden Fall flüchtet der Brasilianer wenige Monate später zum VfL Wolfsburg. © dpa
Bastian Schweinsteiger, Pep Guardiola, FC Bayern München
Bastian Schweinsteiger hält er ohnehin für einen der ganz "großen Spieler in der großen Geschichte dieses Vereins". © dpa
Pep Guardiola, FC Bayern München
Auf dem Weg zur zweiten Meisterschaft siegt Peps FCB Anfang April 2015 mit 1:0 beim wiedererstarkten BVB. Vor dem Anpfiff wirbt er mit diesem Slogan für die Partie: "Ich denke, es wird ein super, super Spiel." Die 90 Minuten können dem allerdings nicht so ganz entsprechen. © dpa
Pep Guardiola, FC Bayern München
Peps zweite Spielzeit endet lediglich mit einem Titel. Angesichts der einsamen Meisterschale im bajuwarischen Trophäenschrank greift er jeglicher Kritik gekonnt vor: "Es war eine super, super Saison. Wenn man nach drei Titeln greift, Meister wird und im Pokal und in der Champions League das Halbfinale erreicht, dann ist das eine super, super Saison." © AFP
Joshua Kimmich, Pep Guardiola, FC Bayern München
Joshua Kimmich wächst Guardiola in Rekordzeit ans Herz. Einsatzzeit fällt für den Youngster in der abgelaufenen Saison dennoch monatelang kaum ab. Dabei weiß Pep schon im November 2015 nach dem 4:0 über den VfB Stuttgart: "Er verdient mehr Minuten, aber es gibt bei ihm kein Beklagen. Er ist in jedem Training Wahnsinn, er war gegen Zagreb Wahnsinn, er war heute Wahnsinn. Joshua Kimmich ist fast mein Sohn." © dpa
Andre Schubert, Pep Guardiola, FC Bayern München
Am 5. Dezember 2015 verliert Guardiola erstmals ein Bundesligaspiel in der Hinrunde. Dabei geht er voller Elan in das 1:3 in Mönchengladbach: "Wenn den Leuten in Deutschland langweilig ist oder sie nichts zu tun haben, rate ich ihnen, das Spiel im Fernsehen anzuschauen. Es wird ein super, super Spiel." Das finden später aber nur die Borussen. © MIS
Ralph Hasenhüttl, Pep Guardiola, FC Bayern München
Nach dem 2:0 über den FC Ingolstadt eine Woche später lobt Pep auf der anschließenden Pressekonferenz FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl: "Wir haben gegen die beste Mannschaft gespielt, die wir in dieser Saison getroffen haben. Großes Kompliment für euer mutiges Spiel." © dpa
David Alaba, Pep Guardiola, FC Bayern München
Auch wenn es ein offenes Geheimnis ist, dass Guardiola Allzweckwaffe David Alaba gern zu Manchester City mitnehmen würde, versichert er Anfang 2016: "In zehn Jahren wird er einer der besten Spieler in der Geschichte der Bayern sein." © AFP
Pep Guardiola, FC Bayern München, Juventus Turin
Im Champions-League-Achtelfinale müssen sich die Roten ordentlich strecken, um Juventus Turin rauszukegeln. Nach dem 2:2 im Hinspiel bei den Italienern feiert Pep sein Team bereits überschwänglich: "Unsere Performance war Wahnsinn. Ein großes Kompliment an meine Spieler. Es war eines der besten Spiele meiner Karriere als Trainer." © Picture Alliance
Pep Guardiola, FC Bayern München
Auch die vermeintlich kleineren Gegner erfreut Guardiola mit Lobpreisungen. So sagt er über Augsburgs Mittelfeldmotor: "Daniel Baier ist ein super, super Spieler." © dpa
Pep Guardiola, FC Bayern München, Dirk Schuster, SV Darmstadt 98
Dirk Schusters Überraschungsaufsteiger aus Hessen schmiert der Bayern-Trainer ebenfalls Honig um den Mund: "Darmstadt ist super. Sie haben die besten Standards der Bundesliga." Beinahe geht's im Februar 2016 schief. Erst nach Rückstand und vielen vergebenen Chancen setzen sich die Roten auch dank eines Fallrückziehers von Thomas Müller noch mit 3:1 durch. © Picture Alliance
Pep Guardiola, FC Bayern München
In seiner letzten Bayern-Saison muss sich Guardiola erstmals mit einem echten Verfolger herumärgern. Vor dem Auftritt in Dortmund Anfang März liegt der BVB "nur" fünf Punkte zurück. Grund genug für den Katalanen, um die Schwarz-Gelben zu adeln: "Das ist eine der besten Mannschaften in Europa und der beste Bundesliga-Konkurrent aller Zeiten, der beste Zweite." © MIS
Pep Guardiola, FC Bayern München, Thomas Tuchel, Borussia Dortmund
Garant für das formidable Dortmunder Jahr ist laut Pep der neue BVB-Trainer Thomas Tuchel. O-Ton Guardiola: "Er ist ein top, top, top, top Trainer. Einer der besten Trainer der Welt." © Picture Alliance
Pierre-Emerick Aubameyang, Borussia Dortmund
Doch auch Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang nötigt ihm riesigen Respekt ab: "Im Eins-gegen-eins wird es schwierig, weil er sehr schnell ist. Vielleicht können wir ihn im Drei-gegen-eins stoppen." © dpa
Mario Götze, Pep Guardiola, FC Bayern München
Götze muss sich das Gipfeltreffen in der alten Heimat 90 Minuten lang von der Bank anschauen. Das scheint Pep dann doch irgendwie auf den Magen zu schlagen - darauf könnten zumindest diese Aussagen im Vorfeld der Partie schließen lassen: "Er verdient, zu spielen, aber wir haben sieben Stürmer. Mit fünf Stürmern spielen ist manchmal kompliziert. Sein Trainer muss einmal sagen, du spielst. Ich hoffe, dass das so bald wie möglich passiert." © sampics / Stefan Matzke
Pep Guardiola, FC Bayern München
Guardiola ist richtig heiß auf die Partie, die letztlich torlos endet: "Es ist eines der besten Spiele Europas. Ich freue mich, dabei zu sein." © sampics / Stefan Matzke
Pep Guardiola, FC Bayern München
Und noch einmal zum Gegner aus dem Ruhrpott: "Sie sind unser größter Konkurrent in der Bundesliga. Wir haben nur fünf Punkte Vorsprung, das zeigt wie gut sie sind." © dpa
Sebastian Rode, Joshua Kimmich, FC Bayern München
Kimmich scheint sich derweil ebenso wie Rode mit seiner Reservistenrolle beim FC Bayern immer besser anfreunden zu können. Dabei spült ihn die Verletzungsmisere in der Abwehr im Frühjahr 2016 doch noch häufiger in die Startelf. Und Pep stellt fest: "Ich liebe diesen Jungen. Mit diesem Spieler kannst du gehen 'whereever you want'. Ich habe ihm gesagt, dass er einer der besten Innenverteidiger der Welt ist. Aber nicht nur das, er kann überall spielen. Er ist einer der Besten, die wir haben." © MIS
Mario Götze, Pep Guardiola, FC Bayern München
Zugleich offenbart sich, dass Guardiola mit Götze nicht allzu viel anzufangen weiß. Der WM-Held von Rio wird immer häufiger zum Thema bei Medienrunden und Pep sieht sich einmal mehr zu verbalen Streicheleinheiten gemüssigt: "Mario kann in allen Systemen der Welt spielen, natürlich kann er spielen, auch bei Bayern München. Ich habe großen, großen Respekt vor Mario, seiner Karriere und seiner Zukunft. Er verdient das Beste. Er ist einer der besten Profis, da gibt es keinen Zweifel." © dpa
Mario Götze, Pep Guardiola, FC Bayern München
Und weiter im Text: "Er macht alles, um fit zu sein, ist auf und neben dem Platz zu hundert Prozent professionell. Er ist ein guter Mensch und einer meiner liebsten Spieler. Ich habe noch nie schlecht über Mario gesprochen, weil er mir keinen Grund dafür gegeben hat. Er ist der beste Profi. Vielleicht ist das schwer zu verstehen, aber Mario ist einer der besten Spieler, die ich in meiner Karriere getroffen habe." © Christina Pahnke / sampics
Pep Guardiola, FC Bayern München
Das Aufeinandertreffen mit Benfica Lissabon in der Champions League bereitet Pep besondere Kopfschmerzen, denn: "Die Viererkette von Benfica ist vielleicht die beste in Europa im Moment." Immerhin dreimal überrumpelt der FC Bayern die Defensive der Portugiesen in den 180 Minuten des Viertelfinals. © Picture Alliance
Manuel Neuer, Pep Guardiola, FC Bayern München
Als sich im Frühjahr 2016 Gerüchte mehren, Pep könnte Manuel Neuer auf die Insel locken, entgegnet der Katalane auf seine ganz eigene Art: "Manuel Neuer wird die kommenden sieben, acht Jahre, wenn er will, Torhüter bei Bayern München sein." © sampics / Stefan Matzke
Pep Guardiola, FC Bayern München, Javi Martinez
Mit Landsmann Javi Martinez hat Pep wegen dessen diverser Verletzungen weniger Spaß als erhofft. Die Ausfallzeiten des Defensiv-Allrounders nimmt der Trainer augenzwinkernd zur Kenntnis: "Javi ist ein Spieler mit einer großen Mentalität. Er könnte auch mit einem Bein spielen." © dpa
Thiago, Pep Guardiola, FC Bayern München
Gegen spanische Klubs will es in der Champions League einfach nicht klappen. Guardiola bescheinigt Real Madrid und dem FC Barcelona, den Scharfrichtern seiner ersten beiden Königsklassen-Kampagnen mit dem FC Bayern, "top, top, top Qualität". Ähnliches könnte er wenig später auch über Atlético Madrid sagen. © MIS
Pep Guardiola, FC Bayern München
Ohren zu und durch! Vor den Duellen mit Atlético im Champions-League-Halbfinale 2015/2016 warnt Pep vor den enthusiastischen Fans der "Rojiblancos": "Im Stadion dort herrscht die beste Stimmung in Europa. Das wird auch für Spieler wie Lahm und Neuer eine große Erfahrung. Die Atlético-Fans unterstützen ihre Mannschaft 90 Minuten." Der Lärm im Vicente Calderon ist jedoch weniger der Grund für das erneute Scheitern in der Königsklasse. © MIS
Serdar Tasci, Pep Guardiola, FC Bayern München
Serdar Tascis Verpflichtung im Winter 2016 überrascht landauf landab - trotz der Verletzungssorgen beim FCB. Der Ex-Nationalspieler kommt denn auch kaum zum Einsatz. Das tut Pep leid - deshalb tadelt er sich nach dem 2:0 bei Hertha BSC selbst: "Serdar hat mir gezeigt, dass ich ihn unfair behandelt habe. Er hat wahnsinnig gut gespielt – und das obwohl er in den letzten zwei Monaten kaum gespielt hat. Er hat eine tolle Persönlichkeit und könnte uns den Rest der Saison noch helfen!" © dpa
Pep Guardiola, FC Bayern München
Angesichts der drei höchst erfolgreichen Jahre hat sich Guardiola einen kräftigen Schluck Weißbier mehr als verdient. Wohl bekomms! Doch wie fasst eigentlich der Erfolgstrainer seine Zeit an der Säbener Straße zusammen? Recht simpel: "Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn waren die drei Bundesligajahre." © AFP
Pep Guardiola, FC Bayern München
Ja, diese Sprüche, Lobpreisungen und Bauchpinseleien werden uns fehlen! Deshalb greifen auch wir zum Abschied tief in den Honigtopf und verbeugen uns: "Vielen Dank für alles, Pep! Es war eine super, super, super Zeit." © dpa

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