Peruaner soll wohl gehen

Pizarro-Ersatz? Er gilt als Bayern-Option für die Zukunft

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Antoine Griezmann wechselte im Sommer 2014 von Real Sociedad San Sebastian zu Atletico Madrid.

München - Bei den Bayern wird in der Offensive eine Planstelle frei. Einem Medienbericht zufolge steht ein Franzose als möglicher Kandidat von Claudio Pizarro ziemlich weit oben auf der Einkaufsliste.

Das soll es dann also endgültig gewesen sein! Nach "Sport Bild"-Informationen wird der FC Bayern den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Claudio Pizarro nicht verlängern. Die Tage des altgedienten Peruaners beim Rekordmeister sind gezählt!

Vieles deutete in der jüngeren Vergangenheit bereits darauf hin, dass der 36-jährige Peruaner nicht noch eine weitere Saison den Backup im Sturm geben darf: Zuletzt hatten den Rekordmann der Bundesliga (bester ausländischer Torschütze der Geschichte mit derzeit 176 Toren) mehrmals Muskelbeschwerden außer Gefecht gesetzt - möglicherweise genügt "Pizzas" Körper den hohen Ansprüchen des FC Bayern nicht mehr zu 100 Prozent.

Wenn Claudio Pizzaro den Verein verlässt, dann stellt sich natürlich die Frage: Wer ersetzt den Knipser? Eine Planstelle in der Bayern-Offensive würde im Sommer frei werden. Doch Pep Guardiola kann sich offenbar vorstellen, Thomas Müller als Alternative zu Stammstürmer Robert Lewandowski einzuplanen. Denn die unmittelbare Verpflichtung einer weiteren Option für den Angriff könnte den Bayern (noch) zu teuer sein: Antoine Griezmann von Atletico Madrid! Der Franzose soll nach einem Bericht der "Sport Bild" bei den Bayern-Scouts hoch im Kurs stehen und verstärkt beobachtet werden, weil er nämlich sowohl im Angriffszentrum als auch auf der linken Angriffsseite einsetzbar ist. Der 24-Jährige wäre somit eine Alternative zu Robert Lewandowski und zu Franck Ribéry.

Da sein Vertrag bei Atletico allerdings bis 2020 läuft und sein Marktwert laut transfermarkt.de bei 35 Millionen Euro liegt, ist Griezmann möglicherweise keine Option für diesen Sommer, sondern eher für Zukunft, wenn die Ablösesumme etwas gesunken sein wird.

Sollten in den nächsten Monaten aber investitionsstarke Klubs wie Paris St. Germain um den Franzosen buhlen, könnten auch die Bayern kurzfristig aktiv werden, glaubt das Sport-Magazin. Am nötigen Kleingeld mangelt es dem FCB ja nicht. Die Frage ist eher, für welche Spieler man bereit ist, sehr, sehr viel Geld in die Hand zu nehmen. Gehört ein Antoine Griezmann dazu? Die nächsten Monate werden es zeigen.

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