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FCB-Star frustriert: "Es ist beschissen"

Robben erwägt Klage gegen Fenerbahce Istanbul

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Arjen Robben.

München - Arjen Robben hat wegen seiner Verletzung derzeit nicht viel zu lachen. Der Niederländer findet seine Situation "beschissen", wie er jetzt sagte. Zudem soll der Spieler eine Klage gegen Fenerbahce Istanbul erwägen.

Zwei Meldungen über Arjen Robben haben wahrscheinlich in den vergangenen Wochen für ein kleines Lächeln in den Gesichtern der Bayern-Fans gesorgt. Einmal könnte es ein Lächeln der Vorfreude und der Erleichterung gewesen sein, als das Gerücht aufkam, der Flügelflitzer könne nach seiner Muskelverletzung möglicherweise an diesem Wochenende im Duell gegen Borussia Dortmund

sein ersehntes Comeback feiern

. Das andere Mal dürfte der eine oder andere Fan hämisch gegrinst haben, als gegen Ende der Transferperiode Meldungen kursierten, wonach Fenerbahce Istanbul den 31-Jährigen unbedingt verpflichten wolle.

Fakt ist: Weder wird Robben am kommenden Sonntag in den Kader der Bayern zurückkehren, noch war ein Wechsel in die türkische Millionen-Metropole jemals ein Thema für den Niederländer. Stattdessen soll der Linksfuß jetzt sogar eine Klage gegen "Fener" in Erwägung ziehen. Diese hätte dann jedoch nichts mit irgendwelchen Transferaktivitäten zu tun, sondern vielmehr mit unerlaubter Verwendung von Robbens Namen für kommerzielle Zwecke zugunsten der Türken. 

Fenerbahce nutzte Robben für Werbevideo

Was ist passiert? Offenbar ist man bei dem türkischen Spitzenklub von der Idee besessen, Robben in den eigenen Reihen zu haben. Anders lässt sich das jüngst von Fenerbahce veröffentlichte Werbevideo kaum erklären. In dem Clip (siehe unten) ist zu sehen, wie sich Starspieler Robin van Persie mit zwei Fans zu einer Wette verabredet. Dabei wird behauptet, dass Arjen Robben demnächst zu Fenerbahce wechseln würde. Einer der Protagonisten wettet dagegen und verliert den Poker offenbar, da er am Ende leicht bekleidet mit einem Bikini zu sehen ist.

Wie die türkische Zeitung "Hürriyet" jetzt berichtet, soll Robben über diesen Scherz in Verbindung mit seinem Namen nicht besonders amüsiert gewesen sein. Er ziehe eine Klage gegen Fenerbahce wegen des Missbrauchs seines Namens in Erwägung, heißt es in dem Bericht.

Dennoch: Aktuell dürfte Robben seine langwierige Adduktoren-Verletzung mehr Verdruss bereiten. So klingt es dann auch, wenn man sich sein frustriertes Interview mit dem niederländischen Radiosender "Evers Staat Op" anhört. "Es ist einfach beschissen", klagt der Superdribbler darin unmissverständlich sein Leid. "Es ist zwar schon besser, aber immernoch nicht gut."

Robben hatte sich Anfang des Monats beim Länderspiel gegen Island verletzt und fällt seither aus. Damals war eine Pause von vier Wochen prognostiziert worden. Diese sind nun bald vorüber, ein Comeback lässt aber auf sich warten. "Das Frustrierendste ist, dass ich alles tue, um so fit wie möglich zu sein", so Robben weiter. "Das lief eigentlich ziemlich gut. Zwei Jahre lang war ich vollkommen fit, und jetzt erlebe ich diesen Rückfall mit drei Verletzungen nacheinander." Vor seiner aktuellen Verletzung hatte Robben bereits zwei andere Muskelverletzungen erlitten: Einmal eine Blessur der Bauchmuskulatur, einmal ein Muskelbündelriss. 

Die Bayern-Fans werden also noch eine Weile auf das Comeback eines ihrer Lieblinge warten müssen, denn Robben hat gegenüber seinen Landsleuten auch einen Einsatz in den wichtigen EM-Qualifikationsspielen gegen Kasachstan und Tschechien am 10. und 13. Oktober nahezu ausgeschlossen. Zum Lächeln ist bei diesen Neuigkeiten sicherlich keinem Bayern-Fan zumute.

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