Schreckensmoment beim Spiel in Leverkusen

Vidal: "Zum Glück war es nicht das rechte Knie"

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Pep Guardiola tätschelt den ausgewechselten Arturo Vidal.

Leverkusen - Nicht schon wieder! Es ist ja nicht so, dass die medizinische Abteilung an der Säbener Straße unterbeschäftigt wäre. Am Samstag sah es so aus, als käme noch einmal ein langfristiger Patient hinzu.

Es ist ja nicht so, dass die medizinische Abteilung an der Säbener Straße unterbeschäftigt wäre, allem Anschein nach bekommt die Gesundheitsgruppe um Medhi Benatia und Franck Ribéry (beide Aufbautraining), Javi Martínez (Meniskus-OP), Jerome Boateng (Muskelabriss) und Mario Götze (Trainingsrückstand) aber auch nach diesem Wochenende wieder Zuwachs. Die Rede ist von Arturo Vidal. Der Chilene humpelte, als er die Arena am Samstagabend nach dem 0:0 gegen die Werkself verließ – laut kicker muss der Krieger aber nur ein paar Tage kürzertreten. Das Bochum-Spiel am Mittwoch sei nicht in Gefahr.

„Ich bin traurig, weil ich mich verletzt habe“, sagte Vidal noch in Leverkusen zur tz. Nach zwei Spielen ohne Startelf­einsatz durfte der 28-Jährige gegen seinen Ex-Klub wieder von Beginn an ran, nach 52 Minuten war aber bereits Schluss. In der 35. Minute fiel Stefan Kießling unglücklich auf Vidals linkes Knie, in der 49. knallte Bellarabi ihm noch das Leder ins Gesicht, worauf der Mann mit dem Iro benommen vom Platz schlurfte. „Er hat Schmerzen im Knie“, berichtete Pep Guardiola, Vidal fügte an: „Es ist ein bisschen angeschwollen, aber zum Glück ist es nicht das rechte Knie, das operiert wurde, sondern das linke.“

Bereits in der Kabine wurde das Knie des Copa-Siegers untersucht, wobei ihm die Gesichtsausdrücke der Ärzte erst nicht sonderlich Hoffnung machten. „Es ist traurig, in solche Gesichter zu blicken, wenn man sich verletzt“, so Vidal. Der Schmerz, der ihm nach der Szene mit Kießling sofort ins Knie schoss, kam dem Chilenen jedoch bekannt vor. Vidal: „Als Kießling auf mein Knie gefallen ist, habe ich es mir genauso wie in der ersten Trainingswoche hier verdreht. Es war derselbe Schmerz und das war’s dann, ich konnte nicht mehr laufen und der Wechsel war daher das Beste für alle.“ Die Partie gegen den VfL Bochum soll aber nicht in Gefahr sein. Gleiches gilt für Serdar Tasci: Der Neuzugang hat seine Gehirnerschütterung überwunden und kehrte gestern wieder ins Mannschaftstraining zurück. 

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