Es fehlt das klare Bekenntnis

ManU macht ernst: Verlässt Schweinsteiger den FC Bayern?

München - Die Fans des FC Bayern leben derzeit in Ungewissheit um die Zukunft ihres größten Helden: Geht Bastian Schweinsteiger zu Manchester United?

Bastian Schweinsteiger ist das Objekt der Begierde von Manchester Uniteds Trainer Louis van Gaal – und genießt diese Rolle sehr, wie Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bestätigte. „Ich habe mit ihm in den letzten Tagen ein Telefonat geführt. Ich meine herausgehört zu haben, dass ihm das Interesse aus England schon schmeichelt. Warten wir einmal ab“, so der FCB-Boss. Drängt sich also die Frage auf: Schlägt Schweinsteigers Herz noch Rot-Weiß?

Der Grund: Seit Wochen lässt er sich von ManU umgarnen, ein klares Bekenntnis zu seinem „Herzensklub“ ist der Weltmeister den Fans jedoch schuldig geblieben. Kein „Bayern-ist-meine-erste-Wahl“-Statement, keine „Ich-will-hier-bleiben“-Botschaft – lediglich ein Zitat am Rande eines Sponsorendrehs, wonach die vierte Meisterschaft in Folge „eine Motivation“ für ihn wäre. Der Premier-League-Titel bestimmt auch. Laut Informationen der Bild-Zeitung soll ManU außerdem schon ein konkretes Angebot gemacht haben

Verlässt Schweinsteiger den FC Bayern? Das sagt Rummenigge

Im tz-Interview gab sich Rummenigge im Januar noch optimistisch: „Ich finde, dass es Spieler gibt, die bei keinem anderen Verein spielen dürfen. Wäre ich Messis Berater, würde ich ihm raten, in Barcelona zu bleiben. Dort liebt ihn jeder, vom Gärtner bis zum Bankdirektor. Dort ist er groß geworden und dort sollte er auch so lange wie möglich bleiben. So wie Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger zu Bayern München gehören, so gehört Messi zu Barça.“ So wie es aussieht, nur solange auch die Zahlen stimmen. Wie die Sport Bild berichtete, soll Schweinsteiger eine Verlängerung bis 2018 gefordert haben – was die Bosse jedoch ablehnten. Es müsste also eine Kompromisslösung her – aber sind der FCB und Schweinsteiger angesichts der Spekulationen bereit dafür?

Es müsse „ein Gespräch“ geführt werden, so Rummenigge – und das bereits am Samstag am Rande der Team-Präsentation in der Allianz Arena, wie der FCB-Vorstandsboss andeutete. Gut möglich, dass die Zukunft des Weltmeisters bereits dieses Wochenende besiegelt ist. Fest steht derweil, dass es kein Tauschgeschäft zwischen ihm und United-Stürmer Angel Di María geben wird. „Das kann ich total dementieren“, so Rummenigge weiter. „Das ist nie diskutiert worden und war auch nie Bestandteil der Überlegungen.“

Optimismus versprühte der Bayern-Boss dafür bei einem anderen Thema. „Wir haben gute Karten, dass Guardiola über den 30.6.2016 hinaus unser Trainer bleibt. Es wird irgendwann ein Gespräch geben, ich bin da total entspannt“, so Rummenigge, der auch weitere Transfers ankündigte: „Ich denke, auch beim FC Bayern wird sich die eine oder andere Veränderung noch ergeben.“ Bei Schweinsteiger vielleicht auch… 

lop

Rubriklistenbild: © Jantz Sigi

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