Einsatz für Menschen mit Down-Syndrom

FC Bayern bekommt Medienpreis der Bundesvereinigung Lebenshilfe

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Stolzer Vorstands-Boss: Karl-Heinz Rummenigge freut sich über den Preis für das soziale Engagement des FC Bayern.

München - Das soziale Engagement des FC Bayern wird einmal mehr ausgezeichnet. Der Rekordmeister bekommt einen Preis für seine Halbzeit-Show am Welt-Down-Syndrom-Tag.

Der Medienpreis „Bobby“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe geht in diesem Jahr an den FC Bayern München. Der deutsche Fußball-Rekordmeister hatte in der vergangenen Saison anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages zum Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach 24 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Down-Syndrom eingeladen.

Sie liefen mit den Spielern auf den Rasen und schossen in der Halbzeitpause auch aufs Tor. Der Treffer des 16-jährigen Michael Freudlsperger wurde prompt zum „Tor des Monats“ in der ARD-Sportschau gewählt. Der FC Bayern habe den Preis für „ein Zeichen für Vielfalt“ erhalten, begründete die Lebenshilfe am Donnerstag.

„Wir freuen uns sehr darüber, in den Kreis der hochkarätigen Preisträger aufgenommen worden zu sein“, erklärte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. Der FC Bayern habe als Rekordmeister und Aushängeschild des deutschen Fußballs ein deutliches Zeichen für Inklusion gesetzt, betonte der Vorstandsvorsitzende: „Damit konnte der FC Bayern München eine sehr emotionale und überaus wichtige Botschaft an eine breite Öffentlichkeit senden.“

dpa

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