Bilanz des Trainingslagers

tz-Check: Gewinner und Verlierer aus Doha

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Ma’a salam, Herr Scheich: Die Bayern sind seit Dienstag wieder daheim.

München - Das Trainingslager des FC Bayern ist vorbei! Die tz hat den Check gemacht: Hier sind Gewinner und Verlierer des Trainigslagers 2014.

Pfiads eich, oder wie der Araber sagt: ma’a salam! Das Trainingslager der Bayern in Doha samt Zwischenstopp in Kuwait ist vorbei. Ganze neun Tage ließ Bayerntrainer Pep Guardiola seine Stars im Wüstenemirat schwitzen und gab ihnen die Möglichkeit, sich in elf Einheiten unter der Sonne Katars für die Rückrunde anzubieten – eine Gelegenheit, die jedoch nur die wenigsten nutzten. Die tz hat den Check gemacht: Hier sind Gewinner und Verlierer des Trainigslagers 2014.

Gewinner

Thiago: Was für ein Kicker! Zu Beginn der Saison warf ein Syndesmosebandriss den Edeltechniker zwei Monate zurück, die Verletzung scheint vollends auskuriert. In Doha war der Ex-Barça-Wirbler bei jeder Einheit der auffälligste Spieler, glänzte mit sensationellen Toren, Tricks und Auflagen. An ihm werden die Bayern noch viel Spaß haben. Vorausgesetzt natürlich, er bleibt von Blessuren verschont.

Julian Green: Wer in Doha mit dabei war, weiß, warum das gerade mal 19-Jährige Edeljuwel der Bayern seinen Profivertrag bereits in der Tasche hat. Green legte sich neun Tage lang unglaublich ins Zeug, gab bei jeder Einheit Vollgas und raste die linke Außenbahn vom Einserplatz in der Aspire Academy rauf und runter. Seine zwei Tore in den zwei Tests der Münchner waren das Zuckerl auf ein rundum gelungenes Trainingslager aus Sicht des gebürtigen Amis. Weiter so!

Arjen Robben: Guardiola brachte es während einer PK auf den Punkt. „I am in love with Arjen“, sagte der Coach der Münchner – und sprach damit das aus, was jedem Zuschauer in Doha auffiel: Der Holländer arbeitete wie ein Besessener an seinem Comeback, gab abseits seiner Kollegen alles und legte wenn nötig sieben Sprints mehr ein als von den Fintesstrainern verlangt. Ein Profi, wie er im Bilderbuch steht.

Verlierer

Bastian Schweinsteiger: Was genau mit seinem Knöchel los ist, wissen der liebe Gott und Mull. In Katar setzte er sein Rehaprogramm fort, nahm kurzzeitig am Mannschaftstraining teil, musste danach aber wieder individuell weitertrainieren. Rückfall? Schmerzen? Schweinsteiger selbst sagte nur: „Oft ist es ja so, dass du nach außen nicht unbedingt das Wahre sagst.“ Na dann!

Diego Contento: „Diegooo“, hörte man es immer wieder am Trainingsplatz schreien, und Pep Guardiola hatte auch allen Grund dazu. Wenn der Halb­italiener in Katar auffiel, dann meistens mit schlechten Pässen und Stellungsfehlern. Vor allem beim Testkick in Kuwait Der Bayern-Coach hält aber viel von ihm, deshalb: Mund abputzen und weiterarbeiten.

Mario Mandzukic: Die Tore in Katar schossen Müller, Götze, Thiago – und zwar sowohl im Training als auch bei den Testspielen. Ob es an der Lewandowski-Nachricht lag?

lop

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