Für 1,12 Euro in der Stunde

Uli Hoeneß hat Knast-Job angetreten

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Uli Hoeneß

München - Seit rund zwei Monaten sitzt Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung im Gefängnis in Landsberg. Jetzt hat der frühere Bayern-Präsident einen Job in der Haftanstalt angetreten.

Uli Hoeneß arbeitet offenbar an der Kleiderausgabe. Nach Informationen der Bild verteilt er neben Bekleidung auch Bettwäsche, Schuhe und Putzmittel. Neue Häftlinge bekommen bei der Aufnahme im Gefängnis einheitliche Pullover, Hosen und Hemden. 

Sein Arbeitstag soll um 9 Uhr in der Früh beginnen und um 15.30 Uhr enden. Der Stundenlohn sei eher überschaubar: In bayerischen Gefängnissen bekommen Häftlinge zunächst 1,12 Euro pro Arbeitsstunde. Der Satz kann auf maximal 1,87 Euro ansteigen.

Steuer-Affäre Hoeneß - eine Chronologie

Steuer-Affäre Hoeneß - eine Chronologie

Hoeneß war im März wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte für Spekulationsgeschäfte in der Schweiz jahrelang keine Steuern gezahlt und dadurch Steuern in Höhe von rund 28,5 Millionen Euro hinterzogen. Hoeneß ist seit Anfang Juni in der Justizvollzugsanstalt Landsberg inhaftiert.

ole

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