Sportvorstand findet's "herausragend"

Sammer: DFB-Pokal der schwierigste Titel in zwei Jahren

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Erfolgsduo: Trainer Pep Guardiola (r.) und Sportvorstand Matthias Sammer.

München - Matthias Sammer hat in einem Interview die Double-Saison des FC Bayern noch einmal Revue passieren lassen. Der Sportvorstand spricht von einer "herausragenden" Spielzeit.

Vor allem der Gewinn des DFB-Pokals habe für den Klub eine besondere Bedeutung, machte Sammer im Interview mit dem FCB-eMagazin "Südstern" deutlich. "Die sportliche Stabilität und Kompaktheit hatte uns in den vergangenen Wochen gefehlt, dazu mussten wir vor dem Finale mehr Probleme verarbeiten als unser Gegner. Deswegen war rational gesehen auch eher davon auszugehen, dass der Sieger Dortmund heißt und nicht Bayern München. Und das macht das Double so besonders", schwärmt Sammer. Deshalb kommt er zu dem Schluss: "Die Mannschaft und Pep haben den Vertrauensbonus, den sie sich mit der frühen Meisterschaft verdient haben, total zurückgegeben. Es ist das erfüllt worden, was wir erwartet hatten. Ich weiß nicht, ob es der schönste Titel der vergangenen zwei Jahre war, aber mit Sicherheit der schwierigste."

Seinen eigenen Anteil am Erfolg der vergangenen Saison umschreibt er, typisch Sammer, mit etwas verklausulierten Worten. "Ich habe früh gemerkt, dass Pep mit all seinen Ansichten und Veränderungen zwar ein idealer Motor ist, dass dieser Motor aber auch Öl braucht. Ich denke, dass uns ein ganz guter Doppelpass gelungen ist, wenn es darum ging, die Mannschaft auch mal zu kitzeln. Auch wenn es vielleicht nicht jeder verstanden hat." Will heißen: Die Reizpunkte, die Sammer mit seinen immer wiederkehrenden Mahnungen setzte (wie beispielsweise nach dem 7:0-Sieg in Bremen), dürften im Endeffekt so verkehrt nicht gewesen sein.

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Dem Trainer gebühre laut Sammer ein besonderer Dank: "Pep hat Schwerstarbeit geleistet. Neben seiner eigenen Integration hat er es geschafft, trotz der starken Historie des Klubs auch seine eigenen Ideen einfließen zu lassen. Das hat ihn von Beginn an authentisch gemacht. Er war sich bewusst, dass Aufstellung, Taktik und Ausrichtung zwar natürlich allein bei ihm liegen, dass diese Entscheidungen aber immer auch Auswirkungen auf den Klub haben. Es musste ein großes Vertrauensverhältnis entstehen ohne den geringsten Ansatz von Egosimen. Das ist uns gelungen."

wi

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