Transfers in der Sommerpause

Bericht: Bayern knackt die 100-Millionen-Grenze

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Aleksandar Dragovic von Dynamo Kiew soll ein Kandidat für die Verteidigung beim FC Bayern sein.

München - Angeblich plant der FC Bayern im Sommer eine Transfer-Großoffensive. Die Münchner wollen für den Umbau ihrer Mannschaft offenbar so viel Geld ausgeben, wie noch nie zuvor.

Ähnlich wie in den - für Bayern-Verhältnisse - erfolglosen Jahren 2007 und 2012 wollen die Münchner angeblich auch in diesem Sommer in großem Rahmen auf dem Transfermarkt tätig werden. Die "Bild"-Zeitung berichtet davon, dass der Rekordmeister den angedachten Umbau der Mannschaft in der nächsten Transferperiode mit Einkäufen jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke angehen möchte.

Bereits Anfang des Jahres hatte Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen keinen Hehl daraus gemacht, dass man locker im dreistelligen Millionenbereich investieren könne - im Zweifelsfall sogar nur für einen einzigen Spieler.

Die Bayern planen aber mehrgleisig und wollen sich nach Angaben der Zeitung mehrere Spieler zur Verstärkung holen. Das drohende Aus in der Champions League gegen den FC Barcelona spielt dabei wohl eine untergeordnete Rolle: Die Verantwortlichen sehen die Notwendigkeit, den Kader sowohl personell als auch strukturell zu verändern. Gesucht werden demnach mindestens ein Verteidiger (Rechts- und Innenverteidiger), ein zentraler Mittelfeldspieler sowie ein Außenstürmer. Im Gespräch sind die bereits öfters genannten Kevin de Bruyne (VfL Wolfsburg), Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund), Antoine Griezmann (Atletico Madrid), Angel di Maria (Manchester United) sowie der österreichische Nationalverteidiger Aleksandar Dragovic (Dynamo Kiew).

Die Ablösesummen für diese Spieler erreichen teilweise allerdings schwindelerregende Höhen: Angel di Maria dürfte zwar für weniger als jene 75 Millionen Euro zu haben sein, die ManU 2014 an Real Madrid bezahlte, dafür wird bei Griezmann damit gerechnet, dass Atletico den Franzosen nicht für unter 65 Millionen ziehen lassen würde. Auch de Bruyne, der mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet ist (bis 2019) wäre gewiss teurer als 35 Millionen Euro. Bei Ilkay Gündogan läge der Preis auf Grund seines im nächsten Jahr auslaufenden Vertrages wohl deutlich unter der 30-Millionen-Marke, Dragovics Marktwert (Vertrag bis 2018) beläuft sich laut transfermarkt.de auf 11 Millionen Euro.

Sollten sich die Bayern aus diesem Quintett an neuen Spielern bedienen, wäre die 100-Millionen-Grenze schnell erreicht. Rekordjahr war bislang 2007, als man unter anderem Für Franck Ribéry, Miro Klose und Luca Toni insgesamt 88,2 Millionen Euro ausgab. Es sieht zumindest danach aus, als würden die Bayern diesen Rekord in diesem Sommer knacken und so viel Geld ausgeben, wie noch nie zuvor.

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