Wölfe auch ohne de Bruyne in Form

Kein Kevin? Gut für den FC Bayern

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Jubelt jetzt auf der Insel: Kevin de Bruyne spielt seit dieser Saison für Manchester City.

München - Zum dritten Mal in dieser Saison trifft der FC Bayern auf Wolfsburg. Zum Glück haben die Niedersachsen Kevin de Bruyne nicht mehr in ihren Reihen. Pep Guardiola ist schon heiß.

Die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg dürften überall noch sehr präsent sein. Nicht nur in Bayern und in Niedersachsen, sondern in der ganzen Fußballrepublik. Eine Tatsache, die weniger dem Zeitpunkt des Spiels vor gerade einmal fünf Wochen geschuldet ist, als viel mehr dem furiosen Fünf-Tore-Feuerwerk, das Robert Lewandowski an jenem 22. September auf dem Rasen der Allianz Arena abbrannte – in nur neun Minuten.

Torjäger Robert Lewandowski.

Es war dieses legendäre 5:1, mit dem der Deutsche Meister nach zuvor zwei Niederlagen gegen den Vizemeister die Kräfteverhältnisse im deutschen Fußball wieder geradegerückt hatte. Es war zugleich auch das erste Aufeinandertreffen nach dem Abgang von Wolfsburgs Superstar Kevin De Bruyne, der die Bayern in den Spielen davor ein ums andere Mal geärgert hatte. Doch auch ohne den Belgier wollen die Wölfe den FCB am Dienstag aus dem Pokal kegeln. Kein Kevin, kein Problem?

„Wir sind Titelverteidiger, spielen zu Hause. Also sind wir leichter Favorit“, schmunzelte VfL-Manager Klaus Allofs am Wochenende. Eine nicht ganz ernst gemeinte Steilvorlage, die Pep Guardiola am Montag dennoch dankend aufnahm: „Klaus Allofs hat gesagt, sie sind der Favorit. Okay, aber wir werden unsere Chancen suchen, um dieses Spiel zu gewinnen.“ VfL-Trainer Dieter Hecking urteilte über die Lage am Montagnachmittag aber doch ein bisschen anders. „Wir sind nicht der Favorit“, betonte der 51-Jährige.

De Bruyne gegen den FC Bayern immer stark

Vielleicht wäre seine Einschätzung ein wenig anders ausgefallen, wenn er noch einen De Bruyne an Bord hätte. Den Mann, der den FC Bayern in Januar beim 4:1 nahezu im Alleingang abschoss und im Supercup Anfang August den Last-Minute-Ausgleich vorbereitete. Mit 21 Torvorlagen, die gleichzeitig Bundesliga-Rekord bedeuten, hatte der 24-Jährige maßgeblichen Anteil an der Vizemeisterschaft des VfL. Doch diesen De Bruyne verkauften die Wölfe kurz vor Transferschluss für rund 80 Millionen Euro an Manchester City.

„Was De Bruyne in den letzten anderthalb Jahren in Wolfsburg gespielt hat, war Wahnsinn“, meint Guardiola anerkennend. Und weiß, dass Hecking im Gegensatz zu ihm Spieler dieser Klasse nicht ohne Weiteres ersetzen kann. „Ich denke, es war nicht einfach für Wolfsburg. De ­Bruyne war sehr wichtig für ihre Spielweise“, so Pep. Dennoch sieht er die Wölfe nach zuletzt drei Siegen in einer Woche „in der besten Verfassung seit Saisonbeginn“.

In der befinden sich die Bayern aber auch – schon seit dem ersten Spieltag. Zehn Spiele, zehn Siege – seit der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Wolfsburg im Supercup hat der FCB lediglich die CL-Begegnung in London gegen Arsenal verloren (0:2). Doch trotz der Megaform und der geballten Offensivkraft erwartet Guardiola keinen Spaziergang heute Abend. „Ich mag diesen Druck, ich mag diese K.o.-Spiele: Du bist weiter, oder du bist raus. Es ist wie ein Finale“, erklärte der Katalane. Deshalb sei auch das furiose 5:1 aus der Liga nichts wert, ebenso wenig wie die Lewy-Show in jenem Spiel: „Das ist vorbei, genauso wie der Supercup.“ Aber genauso vorbei sind die Zeiten, in denen Kevin De Bruyne die Bayern noch ärgerte…

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