Was Guardiola und Allegri sagen

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Duell Bayern gegen Juve

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Nach dem Hinspiel gab es zwischen Massimiliano Allegri (hinten) und Pep Guardiola eine herzliche Umarmung.

München - Sowohl Pep Guardiola als auch Massimilaino Allegri haben sich am Dienstag vor dem Duell Bayern gegen Juve geäußert. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Spiel noch einmal zusammengefasst.

Wie werden Sie das Spiel angehen?

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern): "Man kann nicht 90 Minuten lang auf Ergebnis spielen, ich verstehe es auch nicht. Wir werden versuchen, so gut wie möglich zu spielen, und das bedeutet nicht, nur anzugreifen, sondern auch gut zu verteidigen. Wir wollen auf unsere Stärke vertrauen und versuchen, ihre Schwächen zu finden. Das das schwer ist, haben wir in der Liga gesehen. Dass sie in zehn Spielen kein Tor gefangen haben, zeigt, wie stark sie sind. Wir werden versuchen, wieder eines zu schießen."

Massimiliano Allegri (Trainer Juventus Turin): "Wir müssen eine perfekte Leistung zeigen, denn Bayern wird zu 60, 70 Prozent das Spiel bestimmen. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie mit Ernsthaftigkeit spielen müssen, aber auch clever und aufgeschlossen. Und sie müssen im Sturm Akzente setzen. Wir spielen gegen ein auf dem Papier stärkeres Team, mit Barcelona und Real das beste in Europa. Wir müssen Risiken eingehen, Tore schießen, gewinnen – oder 3:3 spielen…"

So entspannt besichtigt Juve die Allianz Arena

Welche Rolle spielen die Juve-Ausfälle?

Guardiola: "Es bleibt Juventus. Der Spirit dieses Vereins bleibt derselbe, sie bleiben die gleiche starke Mannschaft. Und ich kenne die italienische Mentalität. Ich habe sowohl als Spieler wie auch als Trainer oft gegen sie gespielt. Mit der Mentalität haben ihre Nationalmannschaft und die Vereine tausend Millionen Titel gewonnen, daher wird ihre Mentalität mit oder ohne Marchisio und Dybala dieselbe bleiben. Juve ist eine gefährliche Mannschaft, meine Bewunderung für sie ist nach dem Hinspiel noch größer."

Allegri: Es ist natürlich schade, dass Dybala, Marchisio und Chiellini nicht dabei sind. Ich habe mich dafür entschieden, Dybala zu Hause zu lassen, denn wenn er spielen und sich erneut verletzen würde, würden wir seine Saison riskieren. Ich habe gehört, dass die Verletzungssituation bei uns ein Drama sein soll. Aber Drama ist etwas ganz anderes im Leben. Bloß, weil drei Spieler ausfallen, ist das kein Drama. Bayern hat ­Respekt vor uns, wir auch vor ihnen. Und ein bisschen Glück braucht man natürlich auch.

Auf welche Einzelspieler kommt es an?

Guardiola: "Wir brauchen alle Spieler. Nur mit elf können wir morgen nicht gewinnen. Spieler mit mehr Erfahrung sind ein Vorteil, die Leidenschaft, zum ersten oder zweiten Mal bei so einem wichtigen Spiel dabei zu sein, ist aber auch ein gutes Signal. Wir werden aber nicht gewinnen, nur weil unsere Außenstürmer mehr oder weniger Erfahrung haben. Es ist die Gruppe. Du kannst mit fünf, sechs Stürmern spielen und wenig offensiv sein. Genauso kannst du mit zehn Verteidigern verteidigen und es kann ein Desaster sein. Für mich ist das Wichtigste, dass wir mit gutem Positionsspiel attackieren, viel mit dem Kopf arbeiten und dass wie alles in diesem Finale kontrollieren."

Allegri: "Vielleicht auf Mario Mandzukic, denn er ist ein außergewöhnlicher Spieler. Ob er von Beginn an spielt, werden ich am Mittwoch Vormittag entscheiden. Ich muss tatsächlich noch eine Nacht darüber schlafen. Ich weiß auch noch nicht, ob wir mit einem oder mit zwei Stürmern beginnen werden. Wir haben im Hinspiel eine gute Reaktion gezeigt. Sicher ist: Die Partie wird nicht 0:0 enden – aufgrund der Spielweise der Bayern und unserer. Vielleicht wird ja auch ­Morata der entscheidende Mann, denn er hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert."

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