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Wolfsburg ist scharf auf Gustavo

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Von: Michael Knippenkötter, Gregory Straub

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Luiz Gustavo hat das Interesse des VfL Wolfsburg geweckt. © sampics / Stefan Matzke

München - Der enorme Konkurrenzkampf im Bayern-Mittelfeld scheint Vereine auf den Plan zu rufen, den einen oder anderen Star vom Rekordmeister abzuwerben. Der VfL Wolfsburg ist offen an Luiz Gustavo interessiert.

Am Mittwoch hatte die "Sport Bild" vermeldet, Luiz Gustavo stünde bei den Bayern auf der Abschussliste, da Pep Guardiola auf der Position vor der Abwehr mit anderen Spielern plane. In Wolfsburg scheint man das Gerücht mitbekommen zu haben, jedenfalls gibt VfL-Manager Klaus Allofs im "Kicker" offen zu: "Luiz Gustavo erfüllt alle Kriterien!" Und zwar jene Kriterien, die die Niedersachsen bei der Suche nach einem Mittelfeldmotor aufgestellt haben. Der gesuchte Spielertyp soll die Schnittstelle zwischen Abwehrchef Naldo und Spielmacher Diego bilden. Ein brasilianisches Trio als Stütze des Teams - beim VfL Wolfsburg träumt man von dieser neuen Achse.

Allerdings habe es bislang weder mit dem Spieler noch dessen Berater Gespräche gegeben. Finanziell dürfte der VW-Klub einen Transfer dieser Größenordnung durchaus zu stemmen in der Lage sein. Fraglich scheint eher, ob die Bayern den 25-Jährigen wirklich abgeben wollen und ob der Spieler Interesse hat, zu den "Wölfen" zu wechseln.

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Schließlich machte der Brasilianer zuletzt durch starke Leistungen beim Confed Cup noch einmal nachhaltig auf sich aufmerksam, nachdem er in der vergangenen Champions-League-Saison als Backup von Bastian Schweinsteiger und Javi Martinez durchaus auch auf seine Einsatzzeiten kam (376 Spielminuten bei zehn Einsätzen in der Königsklasse).

Luiz Gustavo selbst äußerte sich erstmals am Donnerstag zu den Gerüchten um seine Zukunft. „Ich habe hier noch Vertrag bis 2015, das ist alles. Ich muss warten, was passiert“, sagte der frischgebackene Confed-Cup-Sieger beim Fototermin der Bayern.

Zu der großen Konkurrenz im Mittelfeld des Triple-Siegers sagte der 25-Jährige: „Bei Bayern war der Kampf schon immer da, das ist nichts Besonderes.“

wi/mic

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