Ein großes Problem gibt es

Papa Alonso verrät: So fühlt sich Xabi wirklich

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Um Kontrolle bemüht: Xabi Alonso.

München - Nach den ersten beiden schwächeren Rückrundenspielen kam Kritik am FC Bayern auf, auch am Mittelfeld mit Xabi Alonso. Sein Vater verrät nun, wie sich der Spanier dabei fühlte und wie es ihm wirklich geht.

Wehren kann er sich noch nicht. Jedenfalls nicht auf deutsch. Nach dem verpatzten Rückrundenstart des FCB bekam auch Xabi Alonso sein Fett weg. Der Spanier mache das Spiel der Roten langsam, spiele zu viele Fehlpässe und könne nicht neben Schweinsteiger spielen, hieß es. Viel "zu starr und defensiv“ sei das Spiel dann, lederte auch Franz Beckenbauer munter drauf los. Wie Xabi selbst mit der Kritik umgeht? Man kann es nur erahnen, denn mit Journalisten spricht Alonso bis dato eher selten. Dafür sein Vater. In der tz verrät Periko Alonso, wie es seinem Sohn wirklich geht.

"Die Stunde der Wahrheit schlägt erst noch"

"Er fühlt sich sehr wohl“, so der Ex-Kicker und Coach, der bei Barça (1982 bis ’85) mit Argentinien-Legende Diego Armando Maradona auf dem Feld stand. "Ich denke, dass er sich schnell in die Mannschaft integriert und Guardiolas System gut angenommen hat. Klar, die Winterpause macht ihnen allen jetzt etwas zu schaffen, aber das kriegen sie schon in den Griff. Jetzt gilt es, dass die gesamte Mannschaft wieder ins Rollen kommt, damit sie auch in die wichtigen Wochen der Saison ihre Topform zeigen kann.“

Vergangene Saison stand Perikos Sohn noch auf der Seite der Gewinner. Erst warf Real Madrid den FCB mit einem vernichtenden 4:0-Sieg in München aus der Champions League, später stellten die Königlichen im Finale gegen Atletico Madrid den zehnten Henkelpott in die Vitrinen. Ob ihn Alonso dieses Jahr mit den Roten holt? Periko traut dem Team viel zu: "Die Mannschaft hat großes Potenzial, das hat sie vor allem in der Hinrunde eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Aber die Stunde der Wahrheit schlägt erst noch. Vergangenes Jahr war gegen Real Madrid Schluss, dieses Jahr geht das Ganze hoffentlich anders aus.“

Schweinsteiger-Party mit Kostümen und Ivanovic

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Und dann will der Papa natürlich auch wieder im Stadion sitzen. "Wir haben Xabi ja schon in München besucht, aber im Moment ist es einfach zu kalt“, so der 62-Jährige zur tz. "Erst wenn das Wetter wieder besser wird und die Champions League losgeht, schauen wir wieder vorbei.“ Bis dahin zeigt sich der Sohnemann hoffentlich wieder in Topform und behebt das andere Problemchen, das ihm noch zu schaffen macht. Periko: "Er sagt, die Sprache sei so schwer. Aber da beißt er sich schon rein. Hauptsache, es geht ihnen allen gut. Den Enkeln auch. Dann bin ich glücklich.“ So ist er eben, der Papa…

J. Carlos Menzel Lopez

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