Flug in eine andere Welt

Bayern in Portland: Eine Landschaft wie dahoam

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Mit diesem Flieger ging's nach Portland.

Portland - Die Bayern haben Portland erreicht, ihre zweite Station in den USA – landschaftliche Idylle wie zuhause.

Drei anstrengende Tage New York liegen hinter den Spielern des FC Bayern, als es ihnen am Samstagmittag mal leicht gemacht wird: Am Flughafen Newark fährt die Mannschaft direkt aufs Rollfeld und steigt in die Chartermaschine – keine Passkontrollen, keine nervigen Schlangen am Schalter. Der Rekordmeister startet Teil zwei seiner USA-Reise, nächstes Ziel: Portland, Oregon, weit drüben im Westen.

Die Spieler sind erschöpft, New York war aufregend, aber auch kräftezehrend: Das erste Training gleich nach dem Hinflug, der Arbeitssieg gegen den mexikanischen Rekordmeister, viele Marketingtermine und Autogrammstunden – das hat die Athleten geschlaucht. Und so wird der Interview-Termin mit Robert Lewandowski über den Wolken erst einmal um ein paar Stunden verschoben: Der Pole ist im Flieger eingeschlafen, kurz nachdem er Platz genommen hatte.

Der knapp sechsstündige Flug bringt die Münchner am Samstag nicht nur einmal quer über den Kontinent, sondern in eine andere Welt. Und in ein anderes Tempo. Portland, 580 000 Einwohner, ist verglichen mit New York ein Nest. Läden machen hier schon mal um 17 Uhr zu, es fahren erstaunlich viele Menschen Fahrrad oder gehen zu Fuß – und die Umgebung ist grün, dicht bewaldet, hinter der überschaubaren Skyline ist der gewaltige Mount Hood mit seinem verschneiten Gipfeln zu sehen. „Die Landschaft erinnert mehr an Bayern als an New York“, sagt Mediendirektor Markus Hörwick. „Nach der Hektik von New York tut uns das jetzt mal ganz gut.“

Allerdings ist es auch hier ganz schön warm, nachmittags über 30 Grad – Pep Guardiola verschiebt das tägliche Training deshalb auf eine frühere Uhrzeit am Morgen. In den Mittelpunkt, das sieht auch am Terminplan der Mannschaft, rückt jetzt der Sport. Und das muss auch sein: Schon am 13. August, also acht Tage nach der Heimkehr der Mannschaft, spielen die Bayern im Supercup gegen Borussia Dortmund. Da die Weltmeister erst am letzten Tag anreisen, um noch am selben Abend gegen die Allstars der Major League Soccer zu spielen und wieder heimzufliegen, wird dem Team Spielpraxis fehlen.

Dass die Münchner auch hier von Fans belagert werden, ist übrigens wahrscheinlich: An zig Laternenmasten hängen Plakate, die auf das Spiel gegen die Allstars hinweisen. Und sogar die Tram ist beklebt mit riesigen FC-Bayern-Aufklebern – und einem Bild von Thomas Müller.

cal

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