Interview mit dem FCB-Präsidenten

Hopfner: "Wir brauchen Geld"

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Karl Hopfner ist seit 1983 Mitglied beim FC Bayern.

München - Im exklusiven Interview mit dem Münchner Merkur spricht Bayern-Präsident Karl Hopfner über die Rückkehr von Uli Hoeneß, eine mögliche Vertragsverlängerung mit Pep Guardiola und die finanzielle Konkurrenzsituation zu internationalen Topklubs.

Anfang Januar kehrt Uli Hoeneß als Freigänger zum FC Bayern zurück. Nach seinem Rücktritt vom Präsidentenamt füllte Karl Hopfner das Amt des ersten Mannes im Klub aus - so wie man es von dem Finanzfachmann gewohnt ist: ruhig, sachlich, erfolgreich. Im großen Exklusiv-Interview mit dem Münchner Merkur spricht der noch bis 2016 amtierende Bayern-Präsident ausführlich über seine bisherige Amtszeit und die Vorgänge im Verein.

Hopfner: "Pep Guardiola arbeitet exzellent"

Hopfner verrät, dass er den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge unterstützt in seinem Vorhaben, Guardiola langfristig zu binden. "Es wäre unser aller Wunsch, wenn wir ihn überzeugen könnten, noch länger bei uns zu bleiben", erklärt der 62-Jährige. Guardiola sei einer der Gründe, warum der FC Bayern in der Nach-WM-Saison so gut da stehe - im Gegensatz beispielsweise zu Borussia Dortmund. "Er hat es verstanden, in der Belastung, Reha und Regeneration alle Spieler top hinzubekommen, trotz vieler Verletzter. Er arbeitet exzellent", schwärmt der FCB-Präsident.

Außerdem legt Hopfner offen, wie es dem deutschen Rekordmeister gelingen konnte, die Allianz Arena schon 15 Jahre vor dem geplanten Termin abzubezahlen. Kräftig geholfen hätten dabei die Aufnahme von Audi und Allianz als Anteilseigner und der hohe Zuschauerzuspruch: "Wenn uns einer 2005 gesagt hätte, dass die Allianz Arena in den nächsten zehn Jahren bei allen Heimspielen ausverkauft sein wird, dann hätten wir doch gesagt: Ist bei dir alles in Ordnung? Hast du vielleicht zu viel getrunken? Das ist eigentlich schon der Hauptgrund. Und es zeigt, dass die mutige Entscheidung damals absolut richtig war."

"Die Fans sagen: 'Herrschaften, macht's was!'"

Verhehlen will Hopfner allerdings nicht, dass der FC Bayern im internationalen Vergleich immer noch etwas hinterherhinkt - was die finanzielle Ausstattung betrifft. "Wir brauchen Geld. Wenn Sie nur die TV-Einnahmen sehen, wir müssen da im Vergleich zu allen anderen Top-Ligen eine gewaltige Lücke ausgleichen. Das geht nur über Sponsoring und Merchandising. Unsere Fans sagen nicht: 'Ja gut, 0:4 gegen Real, in Madrid kriegen sie ja auch viel mehr TV-Geld.' Die sagen: 'Herrschaften, sowas wollen wir nicht nochmal, also macht’s was!'"

Den ersten Teil des großen Interviews mit Karl Hopfner lesen in der Printausgabe des Münchner Merkur vom Freitag und ab 10 Uhr online auf www.merkur.de.

Bilder: Das ist die neue Machtstruktur des FC Bayern

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