Für Zukunft beim DFB?

Rafinha hat keine Lust mehr auf die Selecao

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Rafinha will nicht mehr für die brasilianische Nationalmannschaft spielen.

Rio de Janeiro - Der brasilianische Rechtsverteidiger Rafinha vom deutschen FC Bayern München hat das Kapitel Selecao zugeschlagen und sich damit die Tür für Einsätze in der deutschen Nationalmannschaft offen gehalten.

Wie der brasilianische Verband CBF am Dienstagabend auf seiner Homepage mitteilte, habe der 30-Jährige darum gebeten, nicht mehr nominiert zu werden. Diesem Wunsch habe man entsprochen.

Rafinha hat jüngst die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und darf weiterhin für ein anderes Land auflaufen, solange er keinen Pflichtspieleinsatz für die A-Nationalmannschaft bestritten hat. Bislang kam der Rechtsfuß lediglich in zwei „normalen“ Länderspielen zum Zuge.

„Ich werde nicht regelmäßig berufen und bin auf meiner Position nicht eine der Hauptoptionen, andere Spieler sind vor mir“, zitiert die CBF Rafinha.

Mit dem deutschen Pass wäre Rafinha für Weltmeister Deutschland eine Alternative für die rechte Abwehrseite, auf der Bundestrainer Joachim Löw seit dem Rücktritt von Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm noch keine Ideallösung gefunden hat. Während Löw jüngst erklärte, dass dies kein Thema für ihn sei, hält Lahm eine DFB-Karriere für seinen Bayern-Kollegen für „definitiv denkbar“. Zuletzt hatte Liverpool-Profi Emre Can die Rechtsverteidigerposition im DFB-Team übernommen, allerdings nicht überzeugt.

sid

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