Madrid ist heiß auf den Kunstschützen

Real baggert an Alaba - Angebot im Sommer?

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Ist David Alaba auf dem Sprung zu Real Madrid? Eher unwahrscheinlich.

München - Was er anpackt, wird momentan zu Gold: Bayerns David Alaba befindet sich derzeit in Topform. Das ist natürlich auch den europäischen Topklubs nicht verborgen geblieben. Besonders ein Spitzenverein aus Spanien soll heiß auf den Österreicher sein.

Sein 2:0 gegen Werder Bremen (Endstand 4:0 für Bayern) war nicht nur eines der schönsten Tore, die David Alaba in seinem noch recht jungen Fußballerleben geschossen hat, sondern es war gleichzeitig auch das 100. Pflichtspieltor der Bayern in der aktuellen Saison. Für Alaba war es bereits der dritte direkt verwandelte Freistoß in dieser Saison - der Österreicher kommt immer besser in Fahrt, ist absoluter Leistungsträger beim unangefochtenen Tabellenführer.

Alaba zum absoluten Stammspieler gereift

Alaba ist zwar erst 22 Jahre alt, mittlerweile aber aus der Startformation des FC Bayern nicht mehr wegzudenken. Der Kunstschütze ist auf Bayerns linker Seite gesetzt - Juan Bernat, der in der Hinrunde als einziger Bayern-Feldspieler alle Partien absolvierte, hat derzeit das Nachsehen auf der Position hinter Offensivkraft Franck Ribéry.

Doch Alaba kann nicht nur links, in Österreichs Nationalmannschaft spielt der Kicker mit philippinisch-nigerianischen Wurzeln in der Zentrale. Eine Position, die er bei Bayern auch schon eingenommen hat und für die ihn der Rekordmeister in Zukunft durchaus vorgesehen hat.

Real heiß auf Alaba

Trainer Pep Guardiola liebt solche mehrfach einsetzbaren Spieler - und ist damit offenbar nicht der einzige Spanier. Wie die Sportzeitung "AS" aus Madrid berichtet, hat Real Madrid erneut seine Fühler ausgestreckt und plant, im Sommer ein Angebot für den Defensivmann mit dem feinen linken Fuß abzugeben. Alabas Vertrag beim FC Bayern läuft bis 30. Juni 2018.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres waren erste Gerüchte aufgetaucht, wonach Real Madrid scharf auf Alaba sein sollte. 40 Millionen Euro Ablöse waren damals im Gespräch - inzwischen dürften noch einige weitere Milliönchen fällig sein, um die Bayern überhaupt einmal darüber nachdenken zu lassen, ob sie Alaba abgeben wollen.

Falls der Spieler selbst keine Abwanderungsgedanken trägt, dürfte es allerdings wenig Grund geben, einen internationalen Konkurrenten mit dem derzeit vielleicht besten Linksverteidiger der Welt zu stärken.

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