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tz-Interview vor Duell gegen Ex-Klub

Rode: Was ich für das Spiel gegen Frankfurt plane

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Sebastian Rode (r.) im Hinspiel beim 4:0 der Bayern in ­Frankfurt gegen ­Alexander Meier.

München - Für Sebastian Rode ist die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein und vielen alten Bekannten. Mit der tz spricht der 24-Jährige über sein neues Leben in München und die Geilheit auf Titel.

Im Hinterkopf schwirrt schon der FC Porto, doch zunächst steht für den FC Bayern das Ligaspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr - hier geht's zum Live-Ticker!) auf dem Programm. Pep Guardiola fordert volle Konzentration für das Duell mit den Hessen – vor allem bei einem muss er sich da keine Sorgen machen: Sebastian Rode! Das tz-Interview:

Herr Rode, wie viel Selbstvertrauen geben die beiden hart erkämpften Siege gegen Dortmund und Leverkusen?

Rode: Eine Menge. Ich denke, dass es ganz wichtig ist, zu sehen, dass wir auch auf so eine Art und Weise Spiele gewinnen können.

Zeigt das den Titelhunger der Bayern?

Rode: Auf jeden Fall. Man hat in beiden Spielen gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Der unbedingte Erfolgswille ist auf jeden Fall vorhanden.

Wie groß ist die Freude auf das Duell mit dem Ex-Verein?

Rode: Klar ist die Vorfreude bei mir besonders groß, schließlich habe ich lange in Frankfurt gespielt. Aber trotzdem sollte ich das Spiel auch nicht übermotiviert angehen.

Jetzt tragen Sie das FCB-Trikot. In 18 von 27 Ligaspielen standen Sie auf dem Rasen, dazu viermal in der CL. Eine zufriedenstellende Bilanz?

Rode: In gewisser Weise schon. Natürlich wünscht man sich als Spieler immer so viele Einsätze wie möglich. Aber ich weiß, dass ich bei einem absoluten Weltklasseverein mit vielen Weltklassespielern bin – von daher ist das für die erste Saison absolut zufriedenstellend.

Haben Sie sich in der Stadt auch so gut eingefunden?

Rode: Ja, ich glaube, dass ich mich ganz gut eingelebt habe. Ich treffe immer wieder viele Freunde aus meiner Heimat, die hier studieren oder beruflich in der Nähe sind. Aber auch meine Mitspieler haben es mir leicht gemacht. Und die Stadt ist einfach super, man kann hier so unheimlich viel unternehmen.

Dabei ist man als FCB-Profi doch fast immer unterwegs…

Rode: Das stimmt, aber trotzdem habe ich schon einiges gesehen. Ich war im Schloss Nymphenburg, bin durch den Olympiapark gelaufen und auch schon durch den kompletten Englischen Garten. Die Isar bin ich auch schon mal bis Wolfratshausen entlang geradelt…

Können Sie sich frei bewegen oder müssen Sie mittlerweile häufig Autogramme geben?

Rode (lächelt): Es nimmt zu. Vor Kurzem war ich mit dem Rad unterwegs, da wurde ich schon das ein oder andere Mal angesprochen und gegrüßt.

Holen Sie die Leute sogar schon vom Rad?

Rode (lacht): Nein. Da bleibt es dann doch bei einem freundlichen Gruß. Aber wenn mich jemand nach einem Autogramm fragt, gebe ich das ja auch gerne.

Sie leben allein in München.

Rode: Eigentlich stimmt das. Aber zurzeit ist meine Freundin hier, weil sie ein Praktikum in München macht. Sonst lebt sie aber noch in Darmstadt.

Wie vertreibt man sich denn dann als Neuling die Freizeit in der Stadt? Mit den Teamkollegen?

Rode: Nicht unbedingt. Wir haben ja auch außerhalb des Platzes viele Termine. Und wenn wir dann mal freihaben, wollen die anderen ja auch ihre Ruhe haben und Zeit mit ihren Freunden und Familien verbringen. Außerdem sehen wir uns ja sowieso fast täglich.

In Dortmund hat sich ein Neuzugang vor Kurzem darüber beschwert, dass ihn noch niemand zum Essen eingeladen habe. Müssen wir uns Sorgen um Sie machen?

Rode (lacht): Nein, nein. Ich war auch mit dem ein oder anderen Kollegen schon essen, keine Sorge.

Sie sind ein Fan von deftigem Essen. Da sind Sie hier doch bestens aufgehoben…

Rode: Bayrische Schmankerl wie den Schweinekrustenbraten esse ich manchmal schon ganz gerne. Dazu einen leckeren Semmelknödel und Rotkohl. Ach, nee. Hier heißt es ja Blaukraut.

Haben Sie auch eine absolute Leibspeise?

Rode (grinst): Die Apfelringe hier im Liebighof. Die kenne ich noch von meiner Oma, aber in einem Restaurant habe ich die vorher noch nie gesehen.

Könnte es Ärger geben, wenn Pep das liest?

Rode: Solange ich nicht zunehme, ist alles in Ordnung. Und da achte ich schon drauf.

Die bayrische Küche hat es Ihnen also angetan…

Rode: Ja, aber nicht nur die. Vor allem das Lebensgefühl der Menschen gefällt mir hier. Ich freue mich schon richtig auf den Sommer.

Auf die Titelfeier(n) auf dem Marienplatz meinen Sie?!

Rode: Ja, wenn es so weit ist, auch auf die. Noch haben wir keinen Titel gewonnen, aber natürlich bin ich mit diesem Ziel zum FC Bayern gewechselt. Und es sieht ja zumindest in der Meisterschaft auch sehr gut aus.

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Interview: Sven Westerschulze

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