Länderspielpause für Bayern-Trainer

Wagner oder Gomez zur WM? Heynckes legt sich fest

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Bayern-Trainer Jupp Heynckes.

Jupp Heynckes ist ein Mann der klaren Worte. Nun spricht er über die WM-Chancen von Sandro Wagner und Mario Gomez und was er über Montagsspiele und den Video-Beweis denkt.

München - Jupp Heynckes kann erst einmal durchatmen. Durch die Länderspielpause hat der Bayern-Trainer nach der 1:2-Pleite in Leipzig ein paar Tage Ruhe und kann sich zuhause auf seinem Bauernhof am Niederrhein bei Frau Iris und Hund Cando erholen. Doch zuvor hat er der Bild noch ein paar zum Teil persönliche Antworten gegeben.

So ist der 72-Jährige der Meinung, dass sowohl Mario Gomez als auch Sandro Wagner es verdient hätten, mit zur WM zu fahren. Zwar sei es die Entscheidung von Joachim Löw, doch „Don Jupp“ findet „warum nicht?“ Mario Gomez habe „eine riesige Karriere gemacht“, er habe mit dem Stürmer auch beim FC Bayern „wunderbar harmoniert“. Gomez sei ein toller Mensch und ein toller Spieler. Auch mit den Leistungen von Sandro Wagner, der erst im Winter zurück in seine Heimat wechselte, sei Heynckes zufrieden, er bringe sich hervorragend ein. „Er ist sehr engagiert, sehr ehrgeizig. Man merkt, dass es ihm Spaß macht, hier beim FC Bayern zu sein. Deswegen würde ich es beiden gönnen, dabei zu sein“, meint der 72-Jährige.

Ob Messi oder Ronaldo der Größere sei, könne man nicht sagen, „keiner von beiden hat verdient, hinter dem anderen genannt zu werden.“ Messi sei der komplettere Fußballer, Ronaldo ein begnadeter Torjäger.

Montagsspiele? „Ein Freund davon bin ich nicht.“

Einen Diskussionspunkt für Jupp Heynckes sind die in der Bundesliga neu eingeführten Montagsspiele. Zwar hätten die Manager der Vereine da mit der DFL entschieden, für den Zuschauer sei das Ganze aber eher weniger gut. Doch der Bayern-Coach meint vor allem: „Wenn die Liga die absoluten Topstars halten will, dann muss man natürlich wirtschaftlich alles ausschöpfen.“ Auch der gestreckte Terminkalender sei ein Grund. Denn es ginge auch darum den Sonntag für den Amateurfußball zu schützen. Montagsspiele seien „nachvollziehbar“, doch „ein Freund davon bin ich nicht“, sagt Heynckes.

Auch zum strittigen Thema Video-Beweis äußert sich „Don Jupp“. Alles brauche seine Zeit, aber „auf Dauer wird der Video-Beweis greifen und sich einspielen“. Die Menschen hätten keine Geduld, dass Dinge auch erstmal reifen müssten und dass man sich in Köln „unter Umständen auch mal irren könnte.“ Grundsätzlich halte er den Video-Schiedsrichter aber für eine gute Einrichtung.

Im Sommer will Jupp Heynckes ja die Bayern als Trainer dann endgültig verlassen, da grübelt der ein oder andere Spieler schon über den neuen Coach. Auch sonst könnte es im Sturm neue Personalentscheidungen geben.

tor

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