Fans bleiben einem Spiel fern

„Unverschämtheit“: Bayern-Ultras entschließen sich zu Boykott

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Ein Teil der Ultras des FC Bayern boykottieren das Auswärtsspiel in Anderlecht.

Der FC Bayern München muss beim Auswärtsspiel gegen den RSC Anderlecht wohl auf einen Teil seiner treuesten Fans verzichten. Die Ultras wollen das Spiel nicht besuchen - aus Protest.

München - Die Ultra-Gruppierung „Schickeria“ hat angekündigt, das Champions-League-Auswärtsspiel des FC Bayern München beim belgischen Vertreter RSC Anderlecht zu boykottieren. Grund hierfür seien die Ticketpreise. Diese seien mit 100 Euro pro Karte eine „Unverschämtheit“ wie die die Ultras in ihrer Spieltagszeitung Südkurvenbladdl erklärten. Demnach wollten so viele Mitglieder der Gruppierung diesen Preis nicht bezahlen, dass man die gewohnten Abläufe nicht mehr abhalten könne, daher wird die komplette Gruppe den Block leer lassen.

Immer wieder melden sich die Ultras des FC Bayern lautstark zu Wort, wie beim Pokalspiel gegen RB Leipzig, als man laut tz.de* mit Spruchbändern gegen die Kommerzialisierung des Fußballs demonstriert hatte. Im Fall der hohen Ticketpreise in der Champions League loben die Ultras ihren Verein und die Führung allerdings. Man begrüße es, dass der Verein die Tickets teilweise für seine treuesten Anhänger subventionieren würde, sodass der Preis sich auf 70 Euro reduzieren würde. Dennoch sei der „allgemeine Trend, Gästefans immer öfter mit übertriebenen Preisen zu konfrontieren", unhaltbar.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

mh

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