Bayern startet Mission USA

FCB-Vorstand: Wenn wir was machen, dann richtig!

+
Ab in die USA: Rafinha, Javi Martinez, Tom Starke und Franck Ribery (v.l.)

München - Bayern goes USA - für die Spieler wird es eine körperliche Herausforderung, doch die Gründe für die Reise nach Übersee sind logisch, wie Jörg Wacker erklärt.

Here we go! Mittwoch starten die Bayern vom Erdinger Moos in Richtung USA. Acht Tage lang werden die Münchner in New York und Portland verbringen, und das Ziel dabei ist klar: Das Logo mit den bayerischen Rauten auch in Übersee zu einer absoluten Topmarke machen. Marketingvorstand Jörg Wacker zu Sport1: „Unsere Analysen haben gezeigt, dass die USA ein sehr großer Fußballmarkt mit hohem Potenzial sind. Das WM-Finale hatte die höchste TV-Quote im Fußball aller Zeiten in den USA. Diese Tour ist super, weil wir mit der Mannschaft und unseren Stars in einen neuen Markt gehen. Das ist sowohl für unsere Partner, als auch für unsere Fans vor Ort genial. Aber: Wir fliegen auch wieder zurück. Und dann geht es darum, auch ohne unsere Spieler vor Ort unsere Marke 365 Tage im Jahr in den USA sichtbar zu machen.“

Was nicht gerade ein entspanntes Unterfangen sein dürfte. Neben der offiziellen Büroeröffnung in New York (moderiert von Thomas Gottschalk) und den beiden Testkicks gegen Chivas Guadalajara (31. Juli) und eine Auswahl der US-Liga MLS (6. August) hüpfen Martínez & Co. von einem Sponsorentermin zum nächsten. Der Kalender ist prall gefüllt, richtig viel Zeit für eine gezielte Saisonvorbereitung dürfte Pep Guardiola also nicht bleiben. Für Wacker kein Problem: „Wir haben das schon vor Monaten im Vorstand gemeinsam so entschieden, auch wenn wir wussten, dass es vielleicht nicht ganz optimal sein könnte. Nun ist Deutschland Weltmeister geworden, und der FC Bayern hat sechs Spieler mit diesem Titel im Kader. Für uns alle geht es darum, dass wir hieraus sowohl sportlich als auch wirtschaftlich das Beste machen.“

Besonders auf den Rest der WM-Fahrer kommt ein hammerhartes Programm zu. Philipp Lahm & Co. sollen am letzten Tag für das Spiel gegen die US-Auswahl eingeflogen werden und unmittelbar nach der Partie mit dem übrigen Tross wieder die Heimreise nach München antreten. Der Jetlag lässt grüßen… Wer aber auch in Sachen Marketing die Nummer eins sein will, muss Opfer bringen. „Wenn wir etwas machen, dann wollen wir das richtig machen“, meint Vorstand Jörg Wacker. „Erster Schritt werden die USA sein, im zweiten Schritt werden wir nach China gehen. Aber langsam, gut durchdacht und vor allem nachhaltig.“ Und weiter: „Der FC Bayern ist aktuell in einer Top-Top-Position im Weltfußball.“ Diese gilt es nun durch solche Trips zu halten.

Go, FCB!

Lesen Sie auch: FC Bayern in den USA: Alle Infos zur großen Tour

lop

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

So kommen Sie noch an Tickets für den FC Bayern
So kommen Sie noch an Tickets für den FC Bayern
FCB sucht Flügelflitzer: Weltmeister empfiehlt Talent aus der Bundesliga
FCB sucht Flügelflitzer: Weltmeister empfiehlt Talent aus der Bundesliga
Klare Ansage: „Goretzka zu Bayern? Ein Name, der durchgespielt werden muss!“
Klare Ansage: „Goretzka zu Bayern? Ein Name, der durchgespielt werden muss!“
Gnabry-Leihe zu Hoffenheim: „Vielleicht wird sie verlängert“
Gnabry-Leihe zu Hoffenheim: „Vielleicht wird sie verlängert“

Kommentare