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Für 40 Millionen Euro?

Irres Gerücht: Real soll scharf auf Alaba sein

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Ist Real-Coach Carlo Ancelotti (r.) wirklich scharf auf Bayerns David Alaba?

München - Die Gerüchteküche kocht in Zeiten des geschlossenen Transferfensters eigentlich nur auf Sparflamme. Doch nun ist eine höchst wilde Spekulation aufgetaucht. Im Mittelpunkt: David Alaba und Real Madrid.

Eins vorweg: Es klingt absolut verrückt und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist an dem Gerücht nichts dran. Und dennoch geistert seit vier Tagen eine Meldung durch das Internet, die Bayern-Fans einige Schweißperlen auf die Stirn treiben dürfte.

Ancelotti soll nach neuem Linksverteidiger suchen

Am 17. Oktober vermeldete das Schweizer Medium infofoticker.ch, dass ein junger Spieler des FC Bayern angeblich bei Spaniens Rekordchampion Real Madrid im Gespräch sein soll. Die Königlichen sollen heiß sein auf Bayerns David Alaba. Wie das Medium erfahren haben will, soll Real-Coach Carlo Ancelotti mit Hochdruck nach Verstärkungen für seine linke Seite fahnden und Alaba hierbei das Objekt der Begierde sein. Schon vor sechs Jahren, als Alaba als Jugendlicher von Austria Wien nach München gekommen war, hätten die Madrilenen ihre Fühler nach dem hochtalentierten Linksfuß ausgestreckt - damals noch vergeblich.

Wechsel zwischen dem FC Bayern und Real Madrid sind inzwischen ja keine Seltenheit mehr. Bekanntermaßen schloss sich Toni Kroos als frischgebackener Weltmeister dem aktuellen Champions-League-Sieger aus der spanischen Hauptstadt an. Und Ende August kam kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode Welt- und Europameister Xabi Alonso von Real an die Säbener Straße.

Real-Profi als Zugabe?

Doch David Alaba ist bei den Bayern noch bis 2018 vertraglich gebunden - und dürfte damit im (unwahrscheinlichen) Fall seines Abgangs eine ordentliche Stange Geld kosten. Angeblich wollen die Spanier im kommenden Sommer rund 40 Millionen Euro nach München überweisen, sollte Alaba ins königliche Trikot schlüpfen wollen. Der 22-Jährige gilt bei den Bayern-Bossen allerdings als unverkäuflich.

Daher sollen die Madrilenen auch noch einen ihrer aktuellen Linksverteidiger als Zugabe geboten haben. Mit dem Portugiesen Fabio Coentrao und dem Brasilianer Marcelo stehen zwei Weltklasse-Spieler im Real-Kader. Laut infoticker.ch sollen die Bayern aber lediglich Interesse an Marcelo signalisiert haben.

Der brasilianische Wuschelkopf wird allerdings auch als möglicher Zugang beim italienischen Meister Juventus Turin gehandelt. Darüberhinaus hätte Louis van Gaal, Trainer bei Englands Rekordmeister Manchester United, ebenfalls sein Interesse an Marcelo bekundet.

Käme für Alaba selbst überhaupt ein Abgang in Frage? Englische und österreichische Medien vermuten, Alaba könnte unzufrieden sein, weil er sich seit dieser Saison die Rolle auf Bayerns linker Außenbahn mit Neuzugang Juan Bernat teilen muss. Dem widerspricht allerdings die Tatsache, dass sich Alaba selbst im zentralen Mittelfeld am besten aufgehoben sieht - eine Rolle, die er auch im österreichischen Nationalteam ausfüllt. Und mit Bernat eröffnet sich ihm bei Bayern nun die Chance - ähnlich wie Philipp Lahm in der vergangenen Saison -, von der Außenverteidigerposition einen Schritt weiter nach vorne ins Mittelfeld zu machen.

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