Jugendkicker vom FC St. Pauli

FC Bayern hatte dieses Supertalent (13) auf dem Zettel

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Sidnei Djalo hat bereits mit jungen Jahren zahlreiche Trophäen ergattert.

München - Der Kampf um die jungen Talente zwischen den Bundesligisten wird immer schärfer. Ein 13-jähriger Nachwuchskicker des FC St. Pauli wechselt nun zu einem Bundesligisten. Auch der FC Bayern hatte den Wunderknaben auf dem Zettel.

Sidnei Djalo wird nicht der nächste Neuzugang des FC Bayern. Djalo? Kennen Sie nicht? Kein Wunder, der junge Kicker ist gerade mal zarte 13 Jahre alt. Doch die Späher aus der Bundesliga hatten das Supertalent des FC St. Pauli schon lange auf dem Zettel. Auch den Scouts des FC Bayern war der Junge, der erst 2010 mit seiner Familie aus Portugal nach Hamburg kam, bekannt.

Wolfsburg lockt das Supertalent zu sich

Doch wie die "Bild" berichtet, hat der VfL Wolfsburg das Rennen um Djalo für sich entschieden. Auch der Hamburger SV soll neben den Bayern und dem Zweitliga-Klub RB Leipzig großes Interesse am Wunderknaben des Kiezklubs gehabt haben, schreibt die "Bild".

Djalos Berater Jan Dreyer erklärt, warum die Entscheidung für die "Wölfe" fiel: "Zum einen ist Wolfsburg sportlich sehr reizvoll, zum anderen hat Sidnei dort die Möglichkeit, Schule und Fußball direkt zu kombinieren." Der VfL verfügt seit 2007 über ein Internat, in dem die Nachwuchskicker Fußball und Schule ideal verbinden können, bei Bedarf stellt der Verein auch einen Nachhilfelehrer.

Djalo schießt St. Pauli auf Platz 1

Der 13-jährige Djalo spielt bevorzugt im linken Mittelfeld, gibt er auf seiner Facebookseite an. Bei St. Pauli darf er bereits in der U15 ran, in der höchsten Spielklasse in diesem Bereich, der Regionalliga, liegt der Kiezklub auf Platz 1 - vor dem VfL Wolfsburg und vor dem Hamburger SV. Mit neun Toren in zehn Spielen trug Djalo maßgeblich zur Tabellenführung bei.

Während seine Familie weiter in Hamburg wohnen bleibt, eröffnet sich Djalo beim VfL die Chance, den Karrieren von Robin Knoche und Maximilian Arnold nachzueifern. Die beiden Youngster stammen ebenfalls aus dem Wolfsburger Nachwuchsleistungszentrum und haben es inzwischen bis in die deutsche Nationalmannschaft geschafft.

Und in der Bundesliga stehen die "Wölfe" bekanntlich auf dem zweiten Platz und sind derzeit ärgster Bayern-Verfolger - auch wenn der Rückstand bereits sieben Punkte beträgt.

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