Müller und Lewy treffen nach Belieben

Bayerns Ballermänner sind nicht zu bremsen

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Erfolgsgaranten: Lewandowski und Müller.

München - Thomas Müller und Robert Lewandowski treffend derzeit am laufenden Band. auch gegen Augsburg waren die Offensivkräfte nicht zu bremsen.

Mehr Ballerlaune geht nicht! Der späte 2:1-Sieg des FC Bayern gegen den FC Augsburg war nicht nur glücklich, sondern auch hart erkämpft. Am Ende durfte sich Pep Guardiola für den vierten Sieg im vierten Saisonspiel bei seinem treffsicheren Sturm-Duo bedanken – bei wem auch sonst? Thomas Müller und Robert Lewandowski sind derzeit in absoluter Galaform. Egal ob im Nationaltrikot oder im FCB-Dress, sie liefern Tore am laufenden Band. Bayerns Ballermänner sind einfach nicht zu bremsen!

Müller führt die Torschützenliste an, der verwandelte Elfer gegen den FCA bedeutete für ihn schon Saisontor Nummer sechs. Als verfrühtes Geburtstagsgeschenk wollte der Urbayer, der gestern seinen 26. Geburtstag feierte, den umstrittenen Strafstoß kurz vor Schluss aber nicht ansehen. „Das hat mir auf jeden Fall eine Drucksituation beschert. Ein Elfmeter in der 90. Minute zum 2:1, da kribbelt’s selbst bei einem erfahrenen Spieler wie mir ein bisschen im Bauch“, gab der sonst so coole Publikumsliebling danach bei Sky zu. Doch weder davon noch von dem Wortgefecht mit FCA-Keeper Marwin Hitz ließ er sich beeindrucken und verwandelte die Kugel eiskalt.

Nicht weniger wichtig war 13 Minuten zuvor der Ausgleich durch Lewandowski. Die Roten liefen lange einem Rückstand hinterher, ließen aber beste Torgelegenheiten aus. Neben Alaba (50.), Thiago (52., 70.) und Alonso (65.) scheiterte auch Lewy selbst zweimal (51., 73.), ehe er die 75 000 Zuschauer in der Arena erlöste. Es war eine Co-Produktion zwischen dem Urbayer und dem Polen, der den Angriff selbst einleitete und Müllers abgeprallten Schuss über die Linie drückte (77.). „In der zweiten Halbzeit haben wir mehr zusammengespielt, dann hatten wir auch mehr Situationen. Das hat gut funktioniert“, war Lewy froh über die späten Tore. Der Mittelstürmer hat mittlerweile schon drei Treffer auf dem Konto, im Vorjahr dauerte das noch bis zum siebten Spieltag. Auch die Länderspielpause hat die beiden nicht aus dem Tritt gebracht – im Gegenteil. Müller und Lewy trafen in beiden Länderspielen gleich dreimal. In der EM-Quali hat der polnische Nationalstürmer den Spieß jedoch umgedreht. Da führt er nämlich die Torjägerliste mit zehn Treffern an. Müller folgt mit acht Toren auf Platz zwei.

sw, mic

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