FCB-Sportvorstand stört das Gerede

Sammer: "Ein kleiner Hund, der Dir ans Bein pieseln will"

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So nicht, Freunde! Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer gehen die Spekulationen rund um den Trainerposten der Roten auf den Zeiger.

München – Matthias Sammer trägt das Herz auf der Zunge. Das bewies der Sportvorstand des FC Bayern vor dem Pokalspiel in Karlsruhe gegen Nöttingen. Dabei nahm er sich Ligakonkurrenz zur Brust.

Schon vor dem ersten Bundesligaspiel geht es hoch her zwischen dem FC Bayern und der Konkurrenz. Matthias Sammer nutzte die Pokal-Bühne für eine kleine Abrechnung mit den Herausforderern des Rekordmeisters. „Das klingt nicht arrogant. Wir waren in letzten drei Jahren der Branchenprimus, haben viele Titel gewonnen. Wenn dann mal so ein kleiner Hund kommt und dir ans Bein pieseln will, ist es trotzdem unangenehm. Das wird dann aufgenommen und transportiert“, antwortete der FCB-Sportvorstand auf die Frage von Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss, warum es derzeit so unruhig sei rund um die Roten.

Pep schon auf Touren - gefährdet er seine Gesundheit?

Sammer wurde auch konkreter: „Ich habe im Moment auch den Eindruck, dass einer versucht, den anderen zu übertreffen. Es sind in den vergangenen Tagen etliche Trainerspekulationen aufgetaucht. Dass Manuel Pellegrini bei Manchester City bis 2017 verlängert hat, ist ja schon wieder schlecht für die Theorie, dass Pep dort ab 2016 Trainer sein soll.“

Und schließlich nahm er sich die Borussen aus Dortmund und Mönchengladbach zur Brust: „Dann meldet sich von dem einen Verein ein Verantwortlicher zu Wort und sagt: 'Och, der Trainer könnte Bayern München trainieren.' Am nächsten Tag meldet sich in der gleichen Zeitung ein anderer Manager und sagt, dass sein eigener Trainer auch irgendwann Bayern München trainieren könnte.“

"Wir nehmen das nicht so ernst"

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte in der „Rheinischen Post“ gemutmaßt, dass der nach sieben Jahren Dortmund nun pausierende Jürgen Klopp zu 100 Prozent zum FC Bayern passen würde. Sicher nicht ohne Hintergedanken. Und auch Gladbachs Manager Max Eberl fand Gefallen daran, seinen Trainer Lucien Favre über die Düsseldorfer Tageszeitung beim FCB ins Gespräch zu bringen. Beides schmeckte Sammer verständlicherweise überhaupt nicht.

Guardiola ist schon Fan von Kimmich

„Ich kann nur sagen, wir nehmen das nicht so ernst. Aber wir unterschätzen die Situation auch nicht. Wir wissen, wir stehen immer unter Druck“, stellte Sammer bei Sky klar. Denn verstehen kann er den Zeitpunkt der Diskussionen keineswegs: „Wenn wir nach acht Spieltagen irgendwo auf Platz fünf oder sechs stehen sollten, kann man uns auch kritisieren. Aber jetzt kostet uns das nur ein müdes Lächeln.“

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