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Nach Zoff-Interview und Alkoholfahrt: FC Bayern will Pavard angeblich verkaufen – eine Bedingung

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Von: Patrick Mayer

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Benjamin Pavard sorgt beim FC Bayern zuletzt für reichlich Schlagzeilen. Jetzt planen die Münchner angeblich seinen Verkauf. Laut einem Bericht steht sein Nachfolger schon fest.

München - Verscherzt es sich Benjamin Pavard gerade mit dem FC Bayern? Der 26-Jährige überzeugt beim deutschen Bundesliga-Rekordmeister derzeit zwar als Innenverteidiger, und ist nun auch für Frankreich bei der WM 2022 dabei. Doch die Unruhe rund um seine Person will beim Branchen-Riesen einfach nicht abreißen. Zuletzt war mächtig viel los im Binnenverhältnis zwischen Pavard und dessen Arbeitgeber aus München.

Benjamin Pavard: Unruhe beim FC Bayern rund um Franzosen

Zuerst hatte Pavard im September im Interview mit Telefoot Wechsel-Gedanken nach der vergangenen Saison offenbart. Damals kritisierte er, dass er lieber als Innenverteidiger spielen wolle als über Rechtsaußen. Was er zuletzt wegen der Verletzungen von Lucas Hernández und Matthijs de Ligt auch tat.

Doch als er zunächst gegen Mainz 05 (6:2) und dann auch gegen den FC Barcelona (2:0) anfangs nur auf der Bank saß, soll er nicht nur die Münchner Allianz Arena als erster Spieler verlassen haben, sondern er ignorierte Trainer Julian Nagelsmann laut Sky angeblich auch am Ende einer Trainingseinheit.

Rechtsverteidiger des FC Bayern: Benjamin Pavard.
Rechtsverteidiger des FC Bayern: Benjamin Pavard. © IMAGO / Lackovic

Dann kam auch noch raus, dass der französische Nationalspieler mit Alkohol im Steuer erwischt wurde – was eine saftige Strafe sowohl des Klubs als auch durch die Polizei nach sich zog. Nagelsmann und Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatten den Vorfall nicht dementiert. Doch: Damit nicht genug.

Benjamin Pavard: Französischer Nationalspieler liebäugelt mit Abschied vom FC Bayern

In einem Interview mit der französischen L‘Équipe liebäugelte Pavard nun offen mit einem Abschied vom FC Bayern – und das kurz vor der Fußball-WM in Katar (20. November bis 18. Dezember). Beim Turnier in Emirat können die Spieler schließlich mit Nachdruck auf sich aufmerksam machen. „Ich bin nicht abgeneigt, ein neues Projekt zu entdecken. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Warum nicht ein neues Land, eine neue Kultur entdecken?“, sagte Pavard der L‘Équipe. Sein Vertrag endet an der Säbener Straße in München im Sommer 2024. Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung gebe es zurzeit nicht, erklärte er der Sportzeitung.

Ich bin nicht abgeneigt, ein neues Projekt zu entdecken.

Benjamin Pavard in der L‘Équipe

Er tat dies bemerkenswert offen. Ging er damit aber einen Schritt zu weit? Laut Sky ziehen die Bayern jetzt zumindest in Betracht, Pavard nach dieser Saison zu verkaufen. „Seine jüngsten Äußerungen gelten innerhalb des Klubs als sehr unnötig. Noch keine Gespräche über einen neuen Vertrag von beiden Seiten“, schreibt Reporter Florian Plettenberg bei Twitter.

Benjamin Pavard: Frankreichs WM-Fahrer kann Bayern angeblich verlassen

Plettenberg berichtet weiter: „Bei einem wirklich guten Angebot kann er den FC Bayern 2023 verlassen. (Noussair) Mazraoui wird sein Nachfolger. Chefs sind sehr zufrieden mit ihm (Mazraoui, d. Red.).“ Der 25-jährige Neuzugang von Ajax Amsterdam (ablösefrei), der mit dem marokkanischen Team bei der WM 2022 dabei ist, spielte in der Fußball-Bundesliga zuletzt dreimal in Folge als Rechtsverteidiger, ehe er beim 2:0 der Münchner gegen den FC Schalke geschont wurde. (pm)

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