Jupp mit 500. Liga-Sieg

Bei diesem Heynckes-Versprechen bekommen Bayern-Fans große Augen

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Jupp Heynckes feierte gegen Augsburg seinen 500. Liga-Sieg. 

Mit Dominator Jupp Heynckes pflügt der FC Bayern durch die Liga und lässt den duchwachsenen Saison-Start vergessen machen. Es scheint wohl wieder eine Gähn-Saison zu werden, was jedoch vor allem an der Konkurrenz liegt. 

München - Keine zwei Monate ist es her, da war der FC Bayern am Boden: In der Königsklasse von Paris böse abgewatscht, den frühesten Trainer-Rauswurf der Vereinsgeschichte vollzogen und nach dem 7. Spieltag schon fünf Punkte Rückstand auf Borussia Dortmund. Doch dann kam Jupp.

Der 72-Jährige stellt seit seinem Amtsantritt eine Bestmarke nach der anderen auf. Am Samstag feierte er gegen Augsburg seinen 500. Liga-Sieg, in der ewigen Bundesliga-Statistik knackte der deutsche Rekordmeister dadurch die 3000-Punkte-Marke und in der Liga stehen die Bayern wieder da, wo sie sich am liebsten sehen: ganz oben mit sechs Punkten Vorsprung auf den nächsten Verfolger. Plötzlich sind die Münchner wieder die Unantastbaren.

Heynckes verspricht Leistungssteigerung

Schade Bundesliga, mit Jupp steigt der Gähn-Faktor ins Unermessliche. Das hat zwei Gründe. Erstens: Heynckes leistet hervorragende Arbeit. Ehre, wem Ehre gebührt. Zweitens: Die Konkurrenz aus Leipzig und Dortmund ist momentan völlig neben der Spur. Der BVB wartet seit fünf Liga-Spielen auf einen Sieg und auch RB hat nur eine der letzten drei Partien gewonnen.

Und die Roten? Die freuen sich wettbewerbsübergreifend über den achten Sieg in Folge. Wer denkt, dass der FCB jetzt vielleicht mal die Füße hochlegt und die Konkurrenz so wieder aufschließen kann, der täuscht sich. „Wenn alle Spieler zur Verfügung sind, werden wir noch besseren Fußball spielen“, verspricht Jubiläums-Dominator Heynckes.

Bayern schlägt Augsburg souverän - zweimal gibt es die Note 1

Es droht wohl wieder eine langweilige Saison zu werden

Die Leidtragenden? Fußball-Deutschland und die Anhänger einer spannenden Saison. Ein erster Vorgeschmack, wie fad das restliche rote Fußballjahr wirklich werden kann, geben die nächsten Wochen. Spannung? Fehlanzeige! Bis auf das Pokal-Achtelfinale gegen Borussia Dortmund am 20. Dezember kommt der Spielplan nicht wirklich sexy daher.

Robben fordert: „Wir dürfen nicht zufrieden sein“

Klar, da gibt es am 5. Dezember noch das Kräftemessen mit Paris in der Champions League. Mehr als ein Prestige-Duell ist das aber auch nicht. Immerhin sind beide Klubs schon für das Achtelfinale qualifiziert. Und bis dahin heißen die Bayern-Gegner Anderlecht, Gladbach und Hannover. Wenn die Bayern in der Liga so weitermachen wie bisher – wovon aktuell jeder ausgeht – und die nationale Konkurrenz Punkte lässt – wovon aktuell ebenfalls auszugehen ist –, dann bleibt nicht mehr viel zu sagen. Außer: Schlafen Sie gut!

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