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Benjamin Pavard: Alle Infos zum französischen Abwehrspieler des FC Bayern – Spielerprofil, Karriere, Stationen

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Benjamin Pavard im Trikot des FC Bayern München.
Benjamin Pavard im Trikot des FC Bayern München. © Peter Kneffel / dpa

Benjamin Pavard spielt seit 2019 beim FC Bayern München und gilt als gesetzter Stammspieler. Alle Infos zu seiner Karriere.

München – Benjamin Pavard gilt als vielseitig einsetzbarer Abwehrspieler, der hauptsächlich auf der Position des Rechtsverteidigers zu finden ist. Beim FC Bayern spielt der Franzose eine wichtige Rolle in der Mannschaft.

Benjamin Pavard: Leben und Anfänge seiner Spielerkarriere

Benjamin Pavard wurde am 28. März 1996 in Maubeuge (Frankreich) geboren. Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Fußballspiel. Sein damaliger Verein war der U.S. Jeumont. 2005 wechselte er mit neun Jahren in die Jugendauswahl des OSC Lille. Der Wechsel zu diesem Verein räumte dem Franzosen gute Chancen für eine spätere, erfolgreiche Karriere ein, denn die A-Mannschaft des Vereins spielt in der Ligue 1.

Schon in Lille fand sich das Talent auf der Abwehrposition ein. Seine guten Leistungen führten Pavard zu seinem Profidebüt am 31. Januar 2015. Er absolvierte die Partie gegen den FC Nantes, die mit 1:1 endete. In der darauffolgenden Saison etablierte er sich in der Mannschaft, erreichte mit 13 Ligaspielen jedoch nicht den Status eines Stammspielers.

Der Verteidiger gilt als schnell und eignet sich daher gut auf der Außenverteidiger-Position, doch aufgrund seiner Größe von 1,86 Meter erfüllt er auch die Anforderungen an einen Innenverteidiger. Anfällig für Verletzungen ist Benjamin Pavard nicht. Dieser Stärke wurden sich für die darauffolgende Saison auch andere Vereine bewusst.

Benjamin Pavard: Die ersten Stationen des Fußballspielers in Deutschland

Im August 2016 wurde er vom VfB Stuttgart verpflichtet. Jedoch begann der Fußballspieler seine Karriere in Deutschland nicht in der Bundesliga, denn die Stuttgarter stiegen in der vorherigen Saison ab. Am 8. Spieltag der Saison 2016/2017 absolvierte Benjamin Pavard sein erstes Spiel für die Schwaben und bereitete den Führungstreffer im Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth vor. Das 3:0 erzielte er selbst per Kopf. Der VfB gewann das Spiel mit 4:0.

Dieser Einstand für den VfB Stuttgart bildete das Fundament für eine erfolgreiche Karriere in Deutschland. Benjamin Pavard stieg in derselben Saison mit der Mannschaft auf und absolvierte in der Saison 2017/2018 insgesamt 37 Spiele für seinen Verein. In der darauffolgenden Saison bestritt er 29 Spiele, doch sein Verein belegte regelrecht den 16. Platz und war daher abstiegsgefährdet.

Es folgten zwei Relegationsspiele, bei denen der VfB erneut um den Klassenerhalt spielte. Beide Partien endeten Unentschieden (2:2 und 0:0), doch aufgrund der Auswärtstorregel stiegen die Süddeutschen gegen Union Berlin ab.

Fußballspieler Benjamin Pavard: Die Anfänge beim FC Bayern München

Zur Saison 2019/2020 wechselte Pavard dann zum FC Bayern München. Die Ablösesumme betrug 35 Millionen Euro und der Franzose erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Die erste Saison verlief erfolgreicher als seine bisherige Karriere. So verbuchte er in der Saison 2019/2020 folgende Erfolge mit dem FCB.

Die darauffolgende Saison an der Säbener Straße verlief ebenfalls erfolgreich und er absolvierte sein 100. Bundesligaspiel. In der Saison 2020/2021 gewann Pavard mit seinem Verein erneut die deutsche Meisterschaft und ließ sich in der Allianz Arena feiern. Außerdem sicherte sich der FC Bayern den Sieg im Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft. Pavard erzielte den entscheidenden Siegtreffer.

Bei seinen vorherigen Stationen sammelte Benjamin Pavard keinerlei internationale Erfahrung. Nur mit der französischen Fußballnationalmannschaft wurde der Verteidiger bis vor Beginn der Saison 2019/2020 international aktiv. 2018 gewann er sogar die Weltmeisterschaft in Russland. Für besonderes internationales Aufsehen sorgte sein Traumtor im Achtelfinale des Turniers gegen Argentinien.

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