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Neuer Abwehr-Boss oder Abgang? Gerüchte um Bayern-Star Pavard

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Von: Florian Schimak

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Wie sieht die Zukunft von Benjamin Pavard beim FC Bayern aus?
Wie sieht die Zukunft von Benjamin Pavard beim FC Bayern aus? © IMAGO / Revierfoto

Eigentlich sollte Benjamin Pavard beim FC Bayern der neue Abwehr-Boss werden. Doch nun könnte es zu einer spektakulären Wende bei der Personalie kommen.

München - Benjamin Pavard dürfte sich über einen Transfer beim FC Bayern in diesem Sommer bislang besonders gefreut haben. Dabei handelt es sich aber weder um den von Sadio Mané oder Ryan Gravenberch. Die Verpflichtung von Noussair Mazraoui wird der Franzose mit großer Aufmerksamkeit verfolgt haben.

Denn das hat zu Folge, dass Pavard bei den Bayern nicht mehr als Rechtsverteidiger ran muss, sondern für die Innenverteidigung eingeplant ist. Laut eigenen Aussagen traut sich der 26-Jährig beim Rekordmeister auch die Position des neuen Abwehrchefs zu. Doch was denken die Bosse und Trainer Julian Nagelsmann?

Name: Benjamin Pavard
Alter: 28. März 1996 (Alter 26 Jahre), Maubeuge, Frankreich
Verein: FC Bayern München (Vertrag bis 2024)
Position: Innenverteidiger/Rechtsverteidiger
Marktwert: 30 Millionen

Neuer Abwehr-Boss oder Abgang? Gerüchte um Bayern-Star Pavard

Von der Säbener Straße ist zu hören, dass Pavard die Rolle im Zentrum definitiv zugetraut wird. Hasan Salihamidzic aber sieht eher Lucas Hernandez als den Boss in der Innenverteidigung. Dieser blieb aber im Jahr eins nach David Alaba und Jerome Boateng jeglichen Führungsanspruch schuldig. Auch Dayot Upamecano, der von Nagelsmann gepusht wurde, wurde in seiner ersten Bayern-Saison dem nicht gerecht.

Niklas Süle läuft inzwischen für den BVB auf. Nun also Pavard? Der Weltmeister von 2018 ist ebenfalls kein Lautsprecher und auch keiner, der durch sein Auftreten auf dem Platz eine natürliche Autorität und dadurch Führungsstärke besitzt. Ob man sich beim FC Bayern daher intensiv mit Matthijs de Ligt beschäftigt?

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Der Niederländer steht zwar noch bei Juventus Turin unter Vertrag, hat der Alten Damen aber mitgeteilt, dass er wegmöchte. Sky und Bild berichten, dass der 22-Jährige am liebsten zu den Bayern will. Dort spielen mit Gravenberch und Mazraoui zwei alte Ajax-Kumpels. Zudem war de Ligt bereits 2019 vor seinem Juve-Wechsel von einem Engagement in München nicht abgeneigt.

FC Bayern verhandelt angeblich mit Matthijs de Ligt: Was wird nun aus Benjmain Pavard?

Gleichzeitig zu den de-Ligt-Gerüchten ist aus Spanien zu hören, dass Atlético Madrid Interesse an Pavard hätte. Auch der FC Chelsea und Juve hätte ihn auf dem Zettel. An der Isar läuft sein Vertrag noch bis 2024 und aus München war zu hören, dass die Verantwortlichen die Zusammenarbeit ursprünglich gar ausdehnen wollten. Kommt durch de Ligt jetzt alles anders?

Fakt ist, dass der niederländische Innenverteidiger vom Profil genau das ist, was dem FC Bayern in der Abwehr fehlt. Dass de Ligt nun sogar selbst am liebsten im FCB-Trikot auflaufen möchte, macht die Sache zwar spektakulär, aber nicht einfacher. Denn Juve will zwischen 70 und 80 Millionen für de Ligt, der in Turin noch bis 2024 unter Vertrag steht.

„Es ist unmöglich, Spieler zu halten, die gehen wollen“, sagte Juve-Geschäftsführer Maurizio Arrivabene kürzlich über de Ligt: „Alle drei Seiten müssen zufrieden vom Verhandlungstisch kommen. Wer am meisten zahlt, der gewinnt.“ Was das letztlich für Benjamin Pavard und seine Zukunft beim FC Bayern bedeutet, wird sich vermutlich in den nächsten Wochen herauskristallisieren. (smk)

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