Superstar landete um ein Haar beim Rekordmeister

Berater bestätigt: Bayern war sich mit de Bruyne einig

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Manchester City hat das Tauziehen um Kevin de Bruyne gewonnen.

München - Nach monatelangem Hickhack hat Manchester City das Tauziehen um Kevin de Bruyne gewonnen. Doch um ein Haar wäre Wolfsburgs Superstar beim FC Bayern gelandet, wie sein Berater nun bestätigt.

Nach Wochen voller Gerüchte, vermeintlicher Einigungen und noch energischeren Dementis ist es seit vergangenem Sonntag offiziell: Kevin de Bruyne wechselt für 75 Millionen Euro nach England zu Manchester City - neuer Bundesliga-Rekord. Doch um ein Haar wäre alles anders gekommen - und Kevin de Bruyne würde heute das Trikot des FC Bayern tragen. Das bestätigte de Bruynes Berater Patrick de Koster. "Wir haben davon gehört, dass Bayern Interesse hat. Ich habe sie dann selbst angerufen und wir waren uns sehr schnell einig“, so der Spieleragent gegenüber dem belgischen Sender Sporza. "Aber zwei Tage später sagten sie mir ab." Auf die Gründe für diese Entscheidung ging de Koster nicht näher ein.

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Neben Bayern und City war auch Paris St. German am hochbegabten Belgier interessiert. Doch trotz aller Bemühen entschied sich de Bruyne für die Insel. "Es war beeindruckend, wie in einem Film. Wir flogen mit einem Privatjet nach Manchester und wurden mit einer Limousine abgeholt“, beschreibt de Koster die Situation, „wir dachten auch, dass wir eine Menge arbeitet haben, ein neues Haus zu finden, ein Bankkonto zu eröffnen, ein neues Telefon und Auto zu kaufen. Aber in drei Stunden war alles arrangiert. Unglaublich." 

Etwaigen Vorwürfen, man habe den FC Bayern nur dazu benutzt, um eine verhandlungstaktisch bessere Position zu erreichen, widerspricht der Spielerberater. "Ich habe die Bayern nicht benutzt, um den Preis hochzutreiben. Ich bin kein Teppichhändler."

Lukas Praller

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