Rote mussten wohl Zugeständnis machen

Bericht: Lewys Berater forderte Klausel im Bayern-Vertrag

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Spielt seine zweite Saison beim FC Bayern: Robert Lewandowski wechselte 2014 ablösefrei von Borussia Dortmund an die Säbener.

München – Robert Lewandowski ist in aller Munde - nicht nur wegen seiner Tore für den FC Bayern. Spanische Medien spekulieren über Details aus den Vertragsverhandlungen mit den Roten.

Unseren täglichen Robert Lewandowski gib' uns heute! Auch am Tag nach seinem Doppelpack beim 2:0 in Zagreb ist Bayerns Knipser in aller Munde. Aber nicht etwa wegen seiner sportlichen Großtaten. Nun meldet die spanische Sportzeitung AS, dass Lewys Berater Cezary Kucharski den Roten während der Verhandlungen vor zwei Jahren eine Ausstiegsklausel aufschwatzen wollte.

Allerdings sollen sich die Bayern-Bosse auf diese Hirngespinste nicht eingelassen haben. Welch Wunder! Das Wort Ausstiegsklausel dürfte an der Säbener auf dem Index stehen. Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte ja erst vor dem Abflug nach Kroatien betont: "Uns wird keiner verlassen, den wir unbedingt halten wollen." Das hätte sich mit einer entsprechenden Klausel schwierig gestaltet.

Pressestimmen: Alle feiern Lewandowski

Doch wer den FC Bayern kennt, der weiß: Die Roten geben das Heft des Handelns niemals aus der Hand. Ein Zugeständnis musste der Rekordmeister Lewandowski vor dessen Wechsel 2014 laut AS dann aber schon machen: Weil sich Real Madrid intensiv in den Poker eingeschaltet hatte, soll das aus München überwiesene Handgeld trotz voriger Vereinbarung mal eben um fünf auf 25 Millionen Euro erhöht worden sein.

Berater: Real ist Lewandowskis Traum

Auch Kucharski hatte jüngst in RevierSport darauf hingewiesen, dass der Wechsel seines Stars von Dortmund zum FC Bayern keine Selbstverständlichkeit war. "Robert hat immer betont, dass Real Madrid sein Traum ist. Er hat in der Vergangenheit schon zweimal konkrete Anfragen von Real gehabt", verriet der WM-Teilnehmer von 2002: "Nachdem er den Bayern sein Wort gegeben hat, wollte ihn Real unbedingt. Doch Robert hat sein Wort natürlich gehalten und hat den BVB in Richtung München verlassen."

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Wir stellen fest: Herr Kucharski versteht es exzellent, Lewandowski zu vermarkten. Die überragende Form seines Goldjungen, der sich in dieser Saison vier Mal ins "Guinness Buch der Rekorde" ballerte und bei der Wahl zu Polens Sportler des Jahres zu den Favoriten zählt, bietet ihm natürlich auch die perfekte Steilvorlage.

Trotz Lewys bis 2019 laufenden Vertrags mit den Roten genoss der Berater am vergangenen Wochenende den spanischen Spätherbst und schaute sich das 4:1 von Real gegen den FC Getafe in der Ehrenloge der "Königlichen" an. In der spanischen Hauptstadt soll er auch Gespräche mit Real-Boss Florentino Perez und Generaldirektor Jose Angel Sanchez geführt haben. Reals Interesse an Lewandowski scheint ungebrochen - zum Glück für Kucharski!

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