Leihaktionen bei anderen Spielern geplant

Bericht: Kein Neuer Vertrag für Mitchell Weiser

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Mitchell Weiser hat anscheinend keine Zukunft beim FC Bayern.

München - Laut einem Bericht des Sportmagazins kicker wird der im Sommer auslaufende Vertrag von Mitchell Weiser nicht verlängert. Bei anderen Nachwuchskräften hält Bayern-Boss Rummenigge eine Ausleihe für sinnvoll.

Die aktuelle Personalsituation beim FC Bayern ist angespannt. Gerade in den entscheidenden englischen Wochen ist die Belastung sehr hoch und Pep Guardiola muss an den Einsatz seiner Nachwuchsspieler denken. Vor allem die in dieser Saison bereits eingesetzten Gianluca Gaudino und Mitchell Weiser sollen in den nächsten Spielen in die Bresche springen. "Wir brauchen ihre Hilfe. Sie müssen uns unterstützen, denn wir haben wenige Spieler und alle drei, vier Tage ein Spiel", stellt Pep seine Erwartung an die Talente klar. Der 18-Jährige Sinan Kurt, der im vergangenen Sommer aus Gladbach geholt wurde, ist allerdings noch keine Option für den Spanier. 

Obwohl Kurts Kollege Mitchell Weiser noch gebraucht wird in dieser Saison, soll sein am 30. Juni auslaufender Vertrag laut dem kicker nicht verlängert werden. Ihn meint der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge also nicht, wenn er von möglichen Ausleihen von Bayern-Nachwuchsspielern spricht: "Ich bin ein großer Freund dieser Leihaktionen. Sie sind eine vernünftige Form, diese Spieler nach vorne zu bringen", sagte er gegenüber dem Fachmagazin. Das hat sich in der Vergangenheit bei Spielern wie Philipp Lahm, David Alaba oder Toni Kroos bereits bezahlt gemacht. Bei Pierre-Emile Höjbjerg soll sich das wiederholen. Der 19-Jährige ist bis zum Sommer an den FC Augsburg verliehen und kann dort "in der Bundesliga Erfahrungen sammeln und seine Qualität nachweisen", glaubt Rummenigge.

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Dieses Modell wäre in der näheren Zukunft auch bei Sinan Kurt denkbar. Der 18-Jährige hat einen Vertrag bis 2018 und spielt bei Pep Guardiola bislang keine Rolle. Dass eine Ausleihe Bestandteil seiner Ausbildung sein könnte, soll schon bei der Verpflichtung besprochen worden sein. Anders verhält es sich bei Gianluca Gaudino. Das Talent kam insgesamt bereits sechs Mal zum Einsatz und wird auch in den nächsten Spielen seine Chance bekommen. Deswegen sieht sein Vater, der gleichzeitig als Berater fungiert, ein Leihgeschäft als ausgeschlossen an: "Das ist keine Überlegung". Bereits bei der Vertragsverlängerung hatte er signalisiert, "dass er mindestens zwei Jahre unter diesem Trainer bei diesem Verein bleiben will", stellt Maurizio Gaudino klar. Bleibt abzuwarten, ob sich sein Sohn Gianluca in den nächsten Bundesliga-Spielen beweisen kann.

mzl

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