Vier Monate Erholung

Bericht: So plant Hoeneß seine Zukunft

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Uli Hoeneß wird im Falle seiner Freilassung erst einmal vier Monate Urlaub machen.

München - Ab März wird Uli Hoeneß wohl auf Bewährung aus der Haft entlassen. Doch was sind die Pläne des Ex-FC-Bayern-Präsidenten für die Zukunft?

Die Nachricht verbreitete sich am Montagnachmittag wie ein Lauffeuer: Der Antrag von Uli Hoeneß auf vorzeitige Entlassung aus seiner Haft wurde vom Landgericht Augsburg stattgegeben. Nach einem ausführlichen Gespräch mit der zuständigen Amtsrichterin Simone Zwiener, bei der Hoeneß offensichtlich mit seiner Läuterung überzeugen konnte, wurde der Rest der eigentlich 42 Monate langen Haftstrafe auf Bewährung ausgesetzt.

Ab 29. Februar ist er wieder ein freier Mann und darf seine Bayern auch wieder zu spielen im Ausland begleiten, wie die Bild berichtet. Über seine vorzeitige Entlassung freut sich sogar BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. "Ich freue mich persönlich für Uli Hoeneß, dass er vorzeitig entlassen wird und wir uns bald im Stadion wiedersehen", so Watzke gegenüber der Zeitung.

Allerdings muss Hoeneß auf sich Acht geben. Seine Bewährungsstrafe würde ihm im Falle eines rechtlichen Vergehens, was nicht nur Falschparken ist, entzogen werden. Nach seinen 21 Monaten in Haft plant er laut Bild auch deswegen nun erst einmal einen langen Urlaub. Ganze vier Monate will sich der Ex-FC-Bayern-Präsident erholen.

Hoeneß: Will er wieder Bayern-Präsident werden?

Und wohl auch darüber nachdenken, ob er in Zukunft wieder der Anführer der Roten sein will. Bei der Mitgliederversammlung im November könnte er sich wieder zum Präsidenten wählen lassen. Der aktuelle Ober-Bayer Karl Hopfner hatte schon angekündigt, dass er im Falle einer Kandidatur wieder zur Seite treten würde.

Nur eine kleine Hürde trennt Uli Hoeneß nun noch von der Freiheit, und die kann er nicht beeinflussen: Die Staatsanwaltschaft könnte die Freilassung noch ablehnen. Dafür müsste sie bis zum Montag Beschwerde einlegen. Laut Hoeneß' Anwalt Steffen Ufer sollte dies allerdings nicht passieren, da die Entscheidung der Strafvollstreckungskammer "gut begründet ist."

bix

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