Natürlich beides Bayern-Stars

Der beste Spieler - und der Erfolgsgarant der Hinrunde

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Jerome Boateng (l.) neben Arjen Robben, hier nach dem Spiel gegen Leverkusen.

München - Zeit für einen kleinen Rückblick: Hier werden der Bundesliga-Spieler der Hinrunde und der Erfolgsgarant der Hinrunde gekürt - natürlich beides Bayern-Profis.

Spieler der Hinrunde: Arjen Robben

Karl-Heinz Rummenigge lobte Arjen Robben unlängst als „besten Feldspieler der Welt“. Da würden ihm schon noch andere Kandidaten einfallen, entgegnete Robben und nannte Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi.

Unbestritten ist auf jeden Fall, dass der 30 Jahre alte Niederländer von Bayern München schon seit langem eine Klasse für sich ist. Seit Monaten unterstreicht der dribbelstarke Offensivspieler mit seinen unwiderstehlichen Alleingängen seine Ausnahmestellung - selbst im Starensemble des FC Bayern. Zehn Hinrundentreffer unterstreichen dies noch.

Trainer Pep Guardiola lobte zuletzt die „überragende Mentalität“ seiner Profis: „Sie haben in den letzten beiden Jahren schon alles gewonnen, aber sie wollen immer weiter gewinnen, gewinnen, gewinnen."

Robben lebt dies bei den Münchnern in besonderer Weise vor. Für Guardiola ist er deshalb `ein super Profi, ein super Spieler. Ich freue mich über Spieler mit so einer überragenden Qualität“.

Erfolgsgarant der Hinrunde: Jerome Boateng

Ob sich Jerome Boateng noch erinnert, wie sich das Verlieren in der Fußball-Bundesliga anfühlt? Inzwischen ist der Weltmeister in Diensten des FC Bayern München bereits das 56. (!) Spiel in Folge ohne Niederlage. Der 26- Jährige ist der „Mr. Unbesiegbar“ der Eliteklasse.

Als Verlierer war Boateng mit den Bayern zuletzt in der Liga am 28. Oktober 2012 vom Platz gegangen. Der Rekordmeister unterlag damals 1:2 gegen Bayer Leverkusen.

Ein wenig Glück ist bei der Rekordserie des Nationalspielers allerdings auch dabei. Bei den letzten Niederlagen des Double-Gewinners in der Bundesliga in Augsburg (0:1) und gegen Dortmund (0:3) in der vergangenen Saison stand Boateng nicht im Kader.

Einkauf der Hinrunde: Xabi Alonso

Wer Xabi Alonso schon aufs Altenteil abschieben wollte, sah sich in den letzten Monaten eines Besseren belehrt. Der 33-Jährige ist seit seinem überraschenden Wechsel im Sommer für rund acht Millionen Euro von Real Madrid zum FC Bayern der Dreh- und Angelpunkt bei den Münchnern.

In Abwesenheit von Bastian Schweinsteiger, der lange Zeit verletzt war, schwang sich der 33 Jahre alte Spanier im Mittelfeld des Rekordmeisters zum unumstrittenen Dirigenten auf. Es gibt kaum einen Spielaufbau bei den Bayern, der nicht über den Welt- und Europameister läuft. Beim 2:0 in Köln Ende September stellte Alonso mit 204 (!) Ballkontakten sogar einen Liga-Rekord auf.

„Es war keine leichte Entscheidung, Real Madrid zu verlassen. Aber ich spürte, dass es der richtige Moment für etwas Neues war“, sagte Alonso, der mit den Königlichen zuletzt auch die Champions League gewann. Für die Bayern war Alonso nach dem Abgang von Toni Kroos nach Madrid bislang defintiv ein Glücksgriff.

Bundesliga-Trainer der Hinrunde: Pep Guardiola

Warum seine Spieler nach den WM-Strapazen schon seit Wochen gut in Form seien, wurde Pep Guardiola unlängst gefragt. „Ich bin ein super Trainer“, antwortete der 43 Jahre alte Spanier, wollte dies aber als Scherz verstanden wissen.

Perfektionist Guardiola lobt sich nicht gerne selbst. Muss er auch gar nicht. Die Fakten sprechen für sich. Dem Erfolgscoach des FC Bayern ist es in der Hinrunde exzellent gelungen, den befürchteten WM-Kater in München erst gar nicht aufkommen zu lassen. Guardiola änderte oft die Systeme und das Personal - das Ergebnis war fast immer gleich: Der Rekordmeister ist auch in dieser Saison nicht aufzuhalten und spielt auch dank Guardiola in einer eigenen Liga.

In bislang 51 Bundesliga-Spielen der Bayern unter Guardiola gab es 43 Siege, bei nur zwei Niederlagen. Die Punkteausbeute von 2,65 im Schnitt ist natürlich - Rekord.

sid

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