"Ich schließe keine Türen"

Bleibt Xabi über 2016 hinaus?

Unterwegs in München: Xabi Alonso über dem Marienplatz.

München - Über ein Jahr ist Xabi Alonso schon ein Münchner, und geht es nach ihm, könnten noch ein paar weitere folgen. Aber er lässt auch andere Möglichkeiten offen.

Bis 2016 steht der Spanier beim FC Bayern unter Vertrag, dem Münchner Merkur erklärte Alonso nun, dass er auch einer Verlängerung seines Arbeitspapiers nicht gerade abgeneigt wäre. „Wenn der Klub mit mir zufrieden ist, kann ich mir gut vorstellen, noch länger zu bleiben“, sagte der 33-Jährige, der seinen Verbleib nicht von der Zukunft seines Trainers Pep Guardiola abhängig macht. Alonso: „Ich habe keine Ahnung, wie er plant. Für mich spielt das aber auch gar keine Rolle.“

Fine view of Munich today

Ein von Xabi Alonso (@xabialonso) gepostetes Foto am

Der Weltmeister von 2010 unterstrich jedoch auch, dass der ferne Osten und die USA zum Ende seiner Karriere ebenfalls einen gewissen Reiz auf ihn ausüben. Der FCB-Sechser: „Ich schließe keine Türen. Ich liebe diese Erfahrungen, die man für sein Leben sammeln kann. Wenn meine Familie dahintersteht, ist so etwas immer denkbar.“ Im Moment fühlt sich Alonso aber in der bayerischen Landeshauptstadt pudelwohl und gab zu, seine Weißwürste nicht zu zuzeln. „Ich schneide sie. Das ist einfacher für mich.“

Von einer Identitätskrise an der Säbener Straße will Alonso erst recht nichts wissen. „Es ist wichtig für das Team, dass wir eine starke deutsche Basis haben. Die Identität des Klubs ist nicht gefährdet. Wir haben eine deutsche Basis, und wir anderen müssen uns anpassen. Das machen wir auch, jeder Einzelne. Wir werden den Klub nicht verändern. Wir bringen unser Wissen und unsere Qualität mit. Mehr aber nicht“, so der Ex-Spieler von Real und Liverpool, der die Premier League trotz Reichtum nicht im Vorteil sieht: „Denn Fußball ist nicht die Börse und nicht Wirtschaft. Wir haben viele schöne Geschichten gesehen, die nicht vom Geld geschrieben wurden.“

lop

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