Auf der Aktionärsversammlung des BVB

Watzke: Neue Stichelei in Richtung München

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Dortmund - Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat es sich auf der Aktionärsversammlung von Borussia Dortmund nicht verkneifen können, eine neue Spitze in Richtung München zu senden.

Laut Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stehen Vizemeister Borussia Dortmund bei ausbleibendem sportlichen Erfolg in der laufenden Bundesligasaison keine finanziellen Einschnitte bevor. „Sollten wir die Champions League nicht erreichen, gibt es zwar keine Zäsur“, sagte Watzke auf der BVB-Aktionärsversammlung am Montag: „Der Wachstumsimpuls erhält aber einen Knick, wenn wir das nicht schaffen.“

Watzke, der für 2015 eine Marketingtour des BVB nach Asien ankündigte, richtete erneut auch einen deutlichen Appell an die Mannschaft: „Wer meint, hier nur Fußball verwalten zu müssen, ist hier definitiv an der falschen Stelle. Wenn du auf dem 16. Tabellenplatz stehst, dann heißt es: Blut, Schweiß und Tränen. Das ist der Weg der nächsten Wochen.“ Der BVB hat aus zwölf Spielen bisher nur elf Punkte geholt.

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Der BVB-Boss konnte es sich zudem nicht verkneifen, eine kleine Spitze an den Erzrivalen des FC Bayern zu richten: "Der eine hat Erfolg, der andere die Sympathie. Wir wollen bald wieder beides", sagte Watzke, und ließ dabei nicht viel Spekulationsraum, wen wer mit "der eine" gemeint haben könnte.

sid/wi

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