Nach Transfer-Spekulationen

Geheimplan: So will der BVB Reus halten

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Marco Reus hat vom BVB offenbar ein verbessertes Vertragsangebot erhalten - im Austausch für dessen Ausstiegsklausel.

Dortmund - Borussia Dortmund will Marco Reus offenbar mit aller Kraft halten. Jetzt berichtet ein Magazin über Details zum Geheimplan.

Marco Reus - oder besser gesagt dessen Vertragssituation bei Borussia Dortmund - sorgt für einigen Ärger zwischen dem FC Bayern und den Schwarz-Gelben. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zog sich den Zorn von seinem Gegenüber Hans-Joachim Watzke zu, als er öffentlich über die Ausstiegsklausel von Reus plauderte.

Diese soll laut dem FCB-Vorstand "nur" 25 Millionen Euro betragen. Die Sport Bild berichtet nun von eigenen Informationen, wonach die Klausel tatsächlich nur so hoch sein soll. Zuvor war in den Medien von 10 Millionen Euro mehr die Rede gewesen. Reus war schon in den vergangenen Jahren durch spektakuläre Leistungen aufgefallen und zog Begehrlichkeiten vieler Top-Vereine auf sich. National wie international.

Nun wollen die Dortmunder offenbar das Problem an der Wurzel anpacken. Wie die Sport Bild erfahren hat, soll Reus ein verbessertes Gehaltsangebot gemacht worden sein - im Austausch für seine Ausstiegsklausel. Statt bisher 4,5 Millionen Euro soll der Flügelstürmer in Zukunft 6 Millionen Euro verdienen.

Bei Erfolg würde diese Maßnahme die Zügel wieder in die Hand des BVB legen. Gegen Angebote anderer Vereine (wie einem möglichen der Bayern) könnten Aki Watzke und Michael Zorc so ein Veto einlegen. Anders als beim überraschenden Wechsel von Mario Götze, der eine Ausstiegsklausel hatte. Für ihn legten die Münchner geschätzte 37 Millionen Euro ohne mit der Wimper zu zucken hin.

Auch Reus ist an der Isar begehrt. Zumindest bei einigen Verantwortlichen. Michael Reschke und Sportvorstand Matthias Sammer sollen einen Transfer befürworten. Die anderen Vorstandsmitglieder haben sich offenbar noch nicht dafür ausgesprochen. Auch Pep Guardiola zeigte sich am Dienstag eher zurückhaltend in Sachen Reus. Zumal Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview Anfang August angekündigt hatte, den BVB nicht weiter schwächen zu wollen.

Für BVB-Boss Watzke sind diese Worte im Nachhinein aber wohl eher als Angriff in Sachen Marco Reus zu sehen. Der erklärte sich im Interview mit der Sport Bild aber durchaus bereit, die Bezüge von Reus (und anderen Stars der Dortmunder) zu erhöhen. "Sonst kannst du ja jeden internationalen Anspruch mittelfristig vergessen", so Watzke. Ein Anspruch, den der BVB hat und für den die schwarz-gelben Spieler wie Marco Reus brauchen werden.

bix

 

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