Bouna Sarr: Verteidiger bei Bayern

Bouna Sarr: Alle Infos zum Rechtsverteidiger des FC Bayern – seine Karriere, Stationen und Erfolge

Champions League, Abschlusstraining FC Bayern München vor dem Spiel des FC Bayern gegen Atletico Madrid. Bouna Sarr geht über den Platz
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Der Rechtsverteidiger Bouna Sarr legt sich für den FC Bayern München ins Zeug

Der Franzose Bouna Sarr ist beim FC Bayern München als Rechtsverteidiger ein wichtiger Baustein im ausgefeilten Defensivsystem des Rekordmeisters.

  • Bouna Sarr wurde am 31. Januar 1992 im französischen Lyon geboren.
  • Vom Vorstadtverein FC Gerald wechselte Sarr zum Profifußball beim FC Metz.
  • Die bisherigen Stationen von Bouna Sarr: FC Metz, Olympique Marseille, FC Bayern München, Nationalmannschaft.

Bouna Sarr wurde in Lyon in Frankreich am 31. Januar 1992 geboren. Der junge Bouna Sarr spielte ab etwa seinem siebten Lebensjahr beim FC Gerland, einem Vorstadtverein für reinen Amateurfußball nahe Lyon.

Im Alter von 17 Jahren wechselte der junge Rechtsverteidiger zum FC Metz. Dort debütierte er in der B-Mannschaft, die seinerzeit in der vierten Klasse des französischen Ligafußballs antrat. In seiner zweiten Saison 2011/2012 kam er für den FC Metz zu insgesamt 18 Einsätzen. In der folgenden Saison avancierte Bouna Sarr zum Stammspieler.

Der FC Metz beendete die Saison auf dem zweiten Rang, was den direkten Aufstieg zurück in die zweite Liga zur Folge hatte. In der Saison 2013/2014 behielt Bouna Sarr seinen Stammplatz. Der erneute Aufstieg in die erste Profiliga Frankreichs folgte. Die Vermutung liegt nahe, dass die Verantwortlichen beim FC Bayern München bereits in dieser Saison auf den damals noch jungen Abwehrspezialisten aufmerksam wurden.

Der Rechtsverteidiger steigt mit dem FC Metz ab und wechselt zu Olympique Marseille

Relativ schnell zeigte sich in der beginnenden Saison 2014/2015, dass der FC Metz das Leistungsniveau in der ersten Profiliga Frankreichs nicht halten kann. Ab dem 20. Spieltag steckte Metz mitten im Abstiegskampf und beendete die Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz. Bouna Sarr konnte den Abstieg nicht verhindern, entwickelte sich aber zu einem flexiblen Leistungsträger. Aus dem Rechtsverteidiger wurde ein Flügelspieler, der bisweilen sogar als hängende Spitze auflief.

Er zeigte damit Fähigkeiten, wie sie auch beim FC Bayern München gefragt sind. Damit zog er außerdem die Aufmerksamkeit anderer Clubs auf sich. Im Juli 2015 unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag bei Olympique Marseille. Dort wurde er gern als Joker verwendet, was zu 25 Einsätzen allein in der regulären Liga führte. Überdies debütierte Bouna Sarr erstmals in der UEFA Europa League, wo er bei insgesamt drei Begegnungen auf dem Platz stand.

Wechsel zum FC Bayern München

In der Saison 2017/2018 veränderte sich die Spielposition von Bouna Sarr vom Rechtsaußen zurück zum Rechtsverteidiger.

Größter Erfolg war zweifellos die UEFA Europa League, wo Bouna Sarr mit Olympique Marseille erst im Finale an Atletico Madrid scheiterte. Der Verein belohnte die konstant guten Leistungen mit einer vorzeitigen Verlängerung des Profivertrages um zwei weitere Jahre bis 2022.

Das hinderte den FC Bayern München nicht daran, Bouna Sarr im Oktober 2020 zu verpflichten und mit Olympique Marseille ein Tauschgeschäft zu vereinbaren. Dazu gehörte auch, dass Michaël Cuisance auf Leihbasis von den Bayern nach Marseille wechselte.

Der Rechtsverteidiger Bouna Sarr und die Nationalmannschaft

Da der Vater die Staatsbürgerschaft des Senegals besitzt, die Mutter über einen Reisepass von Guinea verfügt und das Geburtsland Frankreich ist, könnte Bouna Sarr in der Nationalmannschaft jedes dieser drei Länder antreten. Allerdings muss er sich für eine Nation entscheiden. Bouna Sarr wurde mehrfach eingeladen, in einer Nationalmannschaft zu spielen. Der Rechtsverteidiger hielt aber an seinem Plan fest, für Frankreich zu spielen. Seine internationale Karriere verlief bislang so:

  • 2014 Einladung in das Nationalteam von Guinea, was Sarr ablehnte.
  • Im April 2018 folgte die Einladung des Senegal, die Bouna Sarr ebenfalls ausschlug.
  • 2020 erfolgte die lang ersehnte Berufung in die Nationalmannschaft Frankreichs. Der FC Bayern München untersagte seinem Spieler die Teilnahme, weil die gesundheitlichen Risiken viel zu hoch gewesen wären.

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