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Der Anfang vom Ende? Breno motzt via Twitter

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Von: Denis Huber

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Ob Breno sich mit seiner Twitter-Aktion einen Gefallen getan hat? © getty

München - Fünf Tage vor dem Rückrundenstart braut sich beim Rekordmeister etwas zusammen: Abwehrspieler Breno wettert via Twitter gegen seinen Arbeitgeber. Seine Zukunft in München ist mehr als fraglich.

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Brenos Vertrag läuft am Saisonende aus. Ob er sich mit dieser Aktion für eine Verlängerung empfohlen hat? Den Bayern-Bossen dürfte es jedenfalls gar nicht in den Kram passen, dass der Verteidiger über den Kurznachrichtendienst Twitter seinem Ärger darüber Luft machte, dass er beim Freundschaftsspiel gegen Rot-Weiß Erfurt (4:0-Sieg) nicht mitmischen durfte.

Am Samstag stand der Brasilianer in der Startelf der Bayern-Amateure beim Test in Burghausen (1:1), am Sonntag fuhr er aber nicht mit den Profis nach Erfurt.

Bayern-Test gegen Erfurt: Die Bilder

Auf seiner Twitter-Seite Breshow02 zeigte sich Breno hochgradig enttäuscht: "Es ist nicht so, dass ich über das B-Team von Bayern schlecht rede, aber ich gehe zum B-Team, um ein Freundschaftsspiel zu machen. Was für eine Phase ich durchmache, Bayern macht eine Sauerei mit mir!", schrieb er.

Ausgerechnet Breno! Der 22-jährige Defensivmann steht nach wie vor wegen Brandstiftung unter Verdacht, die Reise ins Trainingslager nach Doha hätte er wegen Meldeauflagen eigentlich gar nicht mitmachen dürfen. Doch die Bayern boxten ihn frei und hielten ihm bislang immer die Treue.

Breno zeigt seine Tattoos

Wie lange sich Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Christian Nerlinger ein solches Verhalten wohl bieten lassen? In Erfurt hatte Sportdirektor Nerlinger für die Aktion nur ein Kopfschütteln übrig und wollte lieber gar nichts zu dem Vorfall sagen: "Kein Kommentar".

Am Montag hieß es, dass die Bayern zunächst einmal prüfen wollen, ob der betreffende Account tatsächlich Breno gehöre und der Brasilianer für diesen Fall die Nachricht selbst verfasst habe. Dies erklärte Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick. Dass Breno bei den Amateueren, aber nicht in Erfurt zum Einsatz kam, sei mit Trainer Jupp Heynckes abgestimmt gewesen, berichtete Hörwick.

Heynckes hatte zuletzt im Trainingslager in Katar betont, dass Breno inzwischen wieder „voll integriert und voll anerkannt“ sei: „Er gewinnt Zuversicht, Vertrauen in seine Leistungen.“ Heynckes bewies aber auch Weitblick, als er sagte, er wisse, „wie die südamerikanische Seele tickt und wie die Leute vom Naturell und der Metalität her sind: Für sie ist Kommunikation von äußerster Bedeutung.“ Anscheinend auch via Twitter.

dh/dpa

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