Breno: "Ich will den Fans Freude bereiten"

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Breno will den FC-Bayern-Fans Freude bereiten

München - In den vergangenen Wochen ist erneut viel Kritik auf Breno eingeprasselt. Jetzt gelobt das Abwehrtalent Besserung und macht den Fans des FC Bayern ein Versprechen.

Der Druck, der auf Breno lastet, ist in letzter Zeit stetig gestiegen. Auch der sonst sehr besonnene Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge forderte von ihm, dass er ein professionelleres Verhalten an den Tag legt. In der Bild erkennt der einstige Zwölf-Millionen-Euro-Einkauf seine Bringschuld und gibt sich kampfeslustig: "Ich möchte beweisen, dass ich meine Ablöse wert bin. Ich will mir, dem Verein und den Fans Freude bereiten, indem ich mich in das Team kämpfe und gut spiele."

Dazu muss der Innenverteidiger, der den Verein im vergangenen Jahr eigentlich verlassen wollte, aber erst einmal zurück ins Mannschaftstraining. Noch immer bekommt er regelmäßig Spritzen ins Knie. Nach eigenen Aussagen will er aber spätestens nächste Woche wieder mit dem Team trainieren. Nach seiner jüngsten OP (Korbhenkelriss) ist er immer noch nicht ganz fit und kann nur ein Lauftraining absolvieren.

Dennoch ist Breno guter Dinge. Er spricht vom "guten Gefühl", das Trainer Jupp Heynckes und Sportdirektor Christian Nerlinger ihm geben. Der Brasilianer habe lange und ermutigende Gespräche mit Heynckes geführt.

Breno zeigt seine Tattoos

Breno zeigt seine Tattoos
Breno hat seine Arme mit verschiedenen Tattoos verzieren lassen – was sie bedeuten, verriet er im Jahr 2010 exklusiv der tz. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Er sagt: „Bei uns in Brasilien ist das ganz normal. Wenn uns etwas wichtig ist, dann verewigen wir es an unserem Körper. Jedes Tattoo hat eine tiefere Bedeutung. Das ist nicht einfach nur Schmuck!“ © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Der Schriftzug bedeutet: Ich liebe meine Eltern. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Dieses Tattoo habe ich mir vor vier Jahren in Sao Paulo gestochen. Es ist insgesamt mein zweites Tattoo. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Jesus ist die erste Sache in ­meinem Leben. Unsere Ganze Familie ist sehr gläubig, das ist meine Art das zu ­zeigen. So habe ich Jesus ­immer bei mir. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Das Kreuz auf Brenos Arm © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Das Kreuz auf Brenos Arm © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Das ist eine Liebeserklärung an meine Frau. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Das habe ich mir vor längerer Zeit schon in Brasilien stechen lassen. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Insgesamt habe ich zehn oder elf, das kann man nicht so sagen, weil die zum Teil in ­einander übergehen. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Meine Widmung an Renata © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Meine Widmung an Renata © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Die drei Sterne habe ich im letzten Jahr nach der Geburt meines Sohnes machen lassen. In den Sternen stehen die Anfangsbuchstaben von mir, meiner Frau Renata und meines Sohnes Pietro. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Darüber sieht man eine Blume, in der familia steht. Jetzt habe ich meine eigene kleine Familie, die mir in meiner schweren Zeit in München sehr geholfen hat. © sampics
Das ist eine Widmung an meinen Sohn Pietro. Die Übersetzung bedeutet in ­etwa: Vaters Baby. Darunter steht das Geburtsdatum des Jungen. Das habe ich stechen lassen, gleich nach seiner Geburt. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
Eines seiner Schmuckstücke wollte er dann aber doch nicht zeigen. © sampics
Breno zeigt seine Tattoos
„Das erste ist eine Indianerin auf dem Rücken. Das habe ich mir stechen lassen, als ich 14 war. Aber das gefällt mir überhaupt nicht mehr, das möchte ich auf keinen Fall zeigen!“ © sampics

Von Vorteil sei auch, dass sie sich auf Spanisch verständigen können. Dies erleichtere die Kommunikation erheblich. Alle erwarten von Breno den Durchbruch in dieser Spielzeit. Er verspricht, zu arbeiten und alles zu geben, was in ihm steckt.

Anhänger und Verein werden die Entwicklung des 21-Jährigen in den kommenden Wochen jedenfalls gespannt verfolgen.

mh

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