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Harte Strafe für Rotsünder Coman! Franzose bis 5. August gesperrt

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Von: Florian Schimak

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Kingsley Coman (r.) sah gegen den VfB Stuttgart die Rote Karte - nun wurde er für drei Pflichtspiele gesperrt.
Kingsley Coman (r.) sah gegen den VfB Stuttgart die Rote Karte - nun wurde er für drei Pflichtspiele gesperrt. © IMAGO / Sven Simon

Kingsley Coman wird dem FC Bayern in den nächsten drei Pflichtspielen fehlen. Damit verpasst er der Franzose auch den Auftakt in die neue Saison.

München - Der FC Bayern muss in den kommenden drei Partien auf Kingsley Coman verzichten. Der Flügelflitzer sah am Sonntagabend in der Nachspielzeit im Spiel gegen den VfB Stuttgart (2:2) nach einer Tätlichkeit die Rote Karte und wurde vom DFB-Sportgericht jetzt gesperrt.

Die Sperre gelte für die kommenden drei Pflichtspiele des Rekordmeisters. Damit fehlt der Franzose definitiv zum Saisonabschluss beim VfL Wolfsburg am Samstag und wird zudem in der 1. Runde im DFB-Pokal fehlen. „Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Pflichtspiele seines Vereins gesperrt“, heißt es in einem DFB-Statement.

FC Bayern: Harte Strafe für Rotsünder Coman! Legt der FCB noch Einspruch ein?

Da am 30. Juli der DFL-Supercup stattfindet, wird Coman dort auch nicht eingesetzt werden können. Eine gute Nachricht hat die Sperre aber, denn für den Auftakt zur Bundesligasaison 2022/23 am 5. August steht der 25-Jährige dann wieder zur Verfügung.

Coman hatte in der Nachspielzeit der Partie am Sonntag Gegenspieler Konstantinos Mavropanos nach einem Zweikampf mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen und hatte anschließend von Schiedsrichter Deniz Aytekin umgehend die Rote Karte gesehen.

Gegen das Urteil des Einzelrichters kann binnen 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt werden, teilte der DFB mit. Ob dies der FC Bayern aber machen wird, bleibt abzuwarten. „Kingsley hat sich entschuldigt“, sagte FCB-Trainer Julian Nagelsmann nach der Partie gegen den VfB und nahm Coman anschließend in Schutz: „Aber da muss er sich nicht entschuldigen. Das passiert.“ (smk)

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