"Kein Spiel wie jedes andere"

Roth fordert Schweigeminute beim Donezk-Spiel

München - Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) fordert vor dem Gastspiel des FC Bayern in der Champions League bei Schachtjor Donezk eine Schweigeminute.

Claudia Roth nimmt als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags die Uefa und den FC Bayern vor dem Champions-League-Achtelfinale bei Schachtjor Donezk (17.2.) in die Pflicht, das wegen des Bürgerkriegs in der Ostukraine nach Lwiw verlegt wurde. „Wenn der FC Bayern gegen Donezk antritt, ist das kein Spiel wie jedes andere. Denn der Krieg ist zurück in Europa. Ich wünsche mir, dass die Uefa vor Spielbeginn Raum gibt zum Innehalten und Gedenken an die Opfer des Krieges in Donezk und der ganzen Region. Ein gutes Zeichen der Solidarität und Empathie mit den Opfern fände ich, wenn die Spieler des FC Bayern mit Trauerflor auflaufen würden", sagte die Grünen-Politikerin der SPORT BILD.

Porträt: Das ist Bayern-Gegner Schachtjor Donezk

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Nach UN-Angaben forderte der Konflikt bisher mehr als 5000 Tote. Martin Schulz (SPD), Präsident des Europäischen Parlaments, hält von derlei Zeichen wenig: „Ich habe Verständnis für Diskussionen über Solidaritätsbekundungen angesichts der untragbaren Lage in der Ostukraine. Aber Sportler können nicht reparieren, was Politiker nicht lösen können."

Rubriklistenbild: © dpa

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