Sprachbarriere zu groß

Ancelotti als Pep-Alternative? Das spricht dagegen

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Ancelotti reizt die Arbeit im Ausland.

München - Falls Pep Guardiola seinen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängert, könnte Carlo Ancelotti sein Nachfolger in München werden. Doch dabei gibt es ein Problem.

Momentan sieht alles danach aus, als würde Pep Guardiola weiterhin Trainer beim FC Bayern bleiben. Verlängert er seinen Vertrag, der zum Ende der Saison ausläuft, allerdings nicht, muss ein neuer Coach gefunden werden. Als möglicher Kandidat wurde zuletzt Carlo Ancelotti gehandelt. Der ehemalige Trainer von Real Madrid ist schließlich derzeit vereinslos, angeblich haben die Münchner ihn bereits kontaktiert.

Doch dabei gibt es ein Problem: Ancelotti kann kein Deutsch. "Die Sprache ist eine große Hürde für ihn", gab auch Pierfrancesco Archetti, Deutschland-Korrespondent der Gazzetta dello Sport, gegenüber Sport1 zu bedenken, "Ich weiß nicht, ob er Lust hat, mit 56 Jahren noch so eine schwere Sprache wie Deutsch zu lernen." Ein Engagement Ancelottis bei einem Bundesliga-Klub hält Archetti deshalb für unwahrscheinlich.

Der Trainer selbst sagte kürzlich allerdings laut der englischen Zeitung Metro: "Wo ich mich sehe? Im Fußball musst du bereit sein, überall hinzugehen." Ob dazu auch gehört, eine neue Sprache zu lernen?

Freilich muss mit dieser Aussage nicht unbedingt ein Wechsel nach München gemeint sein. Schließlich ist Ancelotti auch ein großer Fan der Premier League. Zu den Spekulationen über eine mögliche Rückkehr zum FC Chelsea sagte er allerdings nur: "Das sind nur Gerüchte."

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