Italiener über Israel nach Kanada

Ex-Weltmeister verteidigt Ancelotti: „Dachte, sie würden ihm mehr Zeit geben“

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Abgang: Carlo Ancelotti musste beim FC Bayern nach gut einem Jahr gehen.

Carlo Ancelotti nimmt sich nach seiner Entlassung beim FC Bayern vorerst eine Auszeit. Vorher nimmt er noch einen Termin wahr. In der Heimat bekommt er Rückendeckung.

München - Trainer Carlo Ancelotti nimmt sich nach der Trennung vom FC Bayern Zeit für den Nachwuchs. Der 58 Jahre alte Italiener wird am Montag in Jerusalem Kinder diverser Religionen im Rahmen des italienischen Friedensprojekts Assisi for Peace trainieren. Gespielt wird auf einem Fußballfeld im armenischen Viertel Jerusalems, das vor einem Jahr dank Spenden eingeweiht worden war. Nach der Etappe in Jerusalem wird sich Ancelotti eine Auszeit in Kanada, der Heimat seiner Ehefrau Mariann, gönnen.

Trainer-Frage: Gehen die FC-Bayern-Bosse jetzt volles Risiko?

Inzwischen erhielt Ancelotti auch Unterstützung aus Italien. Giancarlo Anto­gnoni, Weltmeister von 1982 und Manager des AC Florenz: „Ich dachte, der FC Bayern würde ihm mehr Zeit geben. Heute ist Fußball jedoch so schnell, dass man sofort vergisst, was ein Coach geleistet hat. Sicherlich wird Ancelotti keine Probleme haben, einen anderen Klub zu finden.“ Und Giovanni Malago, Präsident des italienischen Olympischen Komitees, meinte: „Ancelotti ist eine Person, der alle Italiener, die Fußball lieben, besonders dankbar sind.“

Zeitung beschimpft Ancelotti als „Taktikniete“ und „Talent-Vernichter“

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