Überraschungsklubs in den letzten Acht

Bayerns Viertelfinal-Gegner: Unsere User haben klares Wunsch-Team

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Wen bekommt der FC Bayern heute zugelost?

München - Wir haben Sie gefragt: Wen hätten Sie gerne als Gegner für den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League? Das Ergebnis ist eindeutig und keineswegs eine Überraschung.

Update vom 17. März 2017: Das wird ein Hammer-Spiel! La Bestia Negra gegen Real. Wir haben die wichtigsten Fakten zum Viertelfinale 2017 in der Champions League zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid zusammengefasst.

Der FC Bayern steht souverän im Viertelfinale der UEFA Champions League. In zwei eindeutigen Spielen demontierte der deutsche Rekordmeister den FC Arsenal zweimal mit 5:1 und zog damit zum sechsten Mal in Folge in die Runde der letzten Acht ein. 

In der Auslosung am Freitag (bei uns im Live-Ticker) wird nun der Gegner der Roten ermittelt. Neben den erwarteten Top-Teams Real und Atlético Madrid, dem FC Barcelona, Juventus Turin und dem zweiten deutschen Vertreter Borussia Dortmund könnte es auch gegen zwei Überraschungsmannschaften gehen: den AS Monaco, der auch in der französischen Ligue 1 noch vor Serienmeister Paris St. Germain die Tabelle anführt, und Leicester City. Der englische Sensationsmeister der letzten Saison spielt zwar dieses Jahr gegen den Abstieg, in der europäischen Königsklasse scheint das Märchen um den deutschen Abwehrspieler Robert Huth aber weiterzugehen. Im Achtelfinale konnte die Mannschaft von Trainer Craig Shakespeare den amtierenden Europa-League-Sieger FC Sevilla ausschalten.

Voting: Unsere User hätten gerne ...

In einer Umfrage auf unserem Portal haben wir unsere Leser gefragt: Welchen Gegner hätten Sie denn gerne? Die Antwort ist mehr als eindeutig. Um 9.45 Uhr am Freitagvormittag haben knapp mehr als 9000 User abgestimmt. Und der Favorit ist: Leicester City. Wenn es gut nach der Hälfte aller Stimmen geht, soll der FC Bayern bei den „Foxes“ antreten (49%). Wunschgegner Nummer zwei ist, bereits mit großem Abstand, die andere Mannschaft, die man nicht unbedingt unter den besten acht Teams Europas erwartete: der AS Monaco. 17% würden gerne lieber diesen Gegner im Viertelfinale sehen. 

Am Mittwoch war der Jubel bei den Spielern von Leicester City grenzenlos.

Die vermeintlich starken Gegner FC Barcelona und Titelverteidiger Real Madrid landen mit je acht Prozent und damit abgeschlagen auf dem geteilten dritten Platz. Juventus Turin, das die Münchner vergangene Saison im Viertelfinale besiegen konnten, erhält 7% der Stimmen. Noch unbeliebter sind zwei Mannschaften, die nur allzu bekannt sind aus der jüngeren Vergangenheit: Zum einen Atlético Madrid (6%), gegen das im Halbfinale letztes Jahr Schluss war und das zudem Gruppengegner in dieser Saison war und vermeintlicher Angstgegner der Bayern in der Königsklasse ist. Zum anderen ist da noch das Schlusslicht in diesem Voting - und das ist Borussia Dortmund. Nur 4% der Stimmen erhielt der BVB. Die jährlichen Duelle in der Bundesliga und auch im DFB-Pokal sind unseren Usern wohl genug. 

Leicester und Monaco als vermeintlich leichte Gegner?

Monaco, doch vor allem Leicester City wäre bei unseren Lesern als Gegner also gern gesehen. Aber woran könnte das liegen? Nun, bei den großen Krachern aus Barcelona, Madrid und Turin hätte es der FC Bayern schwer. Gegen die drei Spanier war in den letzten drei Jahren im Halbfinale die Reise im Europapokal vorbei, gegen die „Alte Dame“ aus Turin tat man sich im Viertelfinale letzte Saison besonders schwer. Leicester und Monaco dagegen sind die vermeintlich leichtesten Gegner im Lostopf. Der englische Meister spielt zum ersten Mal in der Champions League und kam gleich im ersten Versuch ins Viertelfinale. Doch ob sie im Konzert der ganz Großen mitspielen können, ist fraglich. In der Liga reicht es derzeit nur zu Platz 15, drei Punkten trennen Leicester von einem Abstiegsplatz. Unterschätzen darf man die „Foxes“ aber auf keinen Fall. Der FC Sevilla hat am eigenen Leib erfahren, wie abgezockt Leicester in zwei Spielen sein kann.

Tiemoue Bakayoko (r.) bejubelt mit Teamkollege Kylian Mbappe Lottin den Erfolg über Manchester City.

Der AS Monaco ist in Europa ebenfalls ein eher unbeschriebenes Blatt. Von 2011 bis 2013 spielten die Monegassen sogar in Liga zwei. Einzig das Champions-League-Finale 2004, das man gegen den FC Porto verlor, dürfte in Erinnerung geblieben sein. Doch in diesem Jahr spielt das Team aus dem Fürstentum groß auf. In der Liga führt Monaco die Tabelle vor Paris St. Germain an. Noch eindrucksvoller ist das Torverhältnis: 86 Tore in 29 Spielen erzielte Monaco. Eine geballte Offensiv-Power, die auf den nächsten Gegner im Viertelfinale wartet. Die Monegassen sind also ebenfalls nicht zu unterschätzen. Immerhin warf man bereits die Startruppe von Manchester City und Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola aus dem Wettbewerb

tor

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